Von Ralf Keuper

Das viel­leicht lukra­tivs­te Geschäfts­mo­dell, nicht nur im Ban­king, beruht auf der Attrak­ti­vi­tät einer Mar­ke, die durch ihren Ver­trau­ens­vor­schuss die Kun­den an sich bin­det und deren Bereit­schaft stei­gert, höhe­re Prei­se als für ver­gleich­ba­re Ange­bo­te der Mit­be­wer­ber zu bezah­len. Oder in den Wor­ten von Slywotzky:

Over a peri­od of years, a brand-buil­ding com­pa­ny expends signi­fi­cant mar­ke­ting invest­ments in order to build awa­reness, reco­gni­ti­on, trust and credi­bi­li­ty. The­se ‘intan­gi­bles’ are rein­for­ced by the cus­to­mers’ expe­ri­ence with the ser­vice or pro­duct. They are ren­de­red tan­gi­ble by the pri­ce pre­mi­um that cus­to­mers are hap­py to pay. This pri­ce, which may be signi­fi­cant­ly hig­her that that for func­tio­n­al­ly com­pa­ra­ble pro­ducts, often exp­lains 100% of the brandholder’s pro­fi­ta­bi­li­ty. (The Profit-Zone)

Das Kon­zept der Bank als digi­ta­le Platt­form lässt sich auch mit dem Brand Pro­fit ver­bin­den. Sofern es einem Betrei­ber gelingt, unter sei­nem Mar­ken­na­men, Label, eine Platt­form mit hoher und nicht nach­las­sen­der Anzie­hungs­kraft zur Ver­fü­gung zu stel­len, sind hier z.T. hohe Ein­nah­men möglich.

Aller­dings bedarf es hier­zu einer sehr star­ken Mar­ke mit ent­spre­chen­der Finanz­kraft und tech­no­lo­gi­schem Know How. Ande­ren­falls wer­den Part­ner sich nur schwer unter die Flag­ge des Betrei­bers bege…

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