FinTech-Geschäftsmodelle im Visier (fim und Fraunhofer FIT)

Abstract

FinTech-Start-ups mischen die Finanzdienstleistungsbranche auf. Sie nutzen digitale Technologien viel schneller als traditionelle Finanzdienstleister und erobern dadurch die Schnittstelle zu den Endkunden. Traditionelle Finanzdienstleister werden in der Wertschöpfungskette nach hinten durchgereicht und zu Abwicklungsfabriken herabgestuft. Um dieser Entwicklung zu begegnen, muss man verstehen, mit welchen Geschäftsmodellen FinTech-Start-ups am Markt erfolgreich sind. Eine Analyse nach funktionalen Anwendungsbereichen (zum Beispiel Zahlungsverkehr und Versicherungen) reicht hierfür nicht aus. Wir haben daher die Geschäftsmodelle von FinTech-Start-ups entlang der nichtfunktionalen Dimensionen Interaktion, Daten und Monetarisierung analysiert sowie acht grundlegende Geschäftsmodelltypen von FinTech-Start-ups identifiziert.

Durch unsere Typologie können Finanzdienstleister und FinTech-Start-ups lernen

Die von uns identifizierten Dimensionen von FinTech-Geschäftsmodellen und die erarbeitete Gruppierung bestehender FinTech-Start-ups bietet verschiedenen Zielgruppen Orientierung und Mehrwert. Traditionelle Finanzdienstleister und FinTech-Start-ups können ihr eigenes Geschäftsmodell dadurch weiterentwickeln. Erstens erhalten Gründer von Start-ups Anhaltspunkte, wie sie ihr Geschäftsmodell gestalten und sich von anderen Anbietern differenzieren können. Zweitens erlaubt die Typologie traditionellen Finanzdienstleistern eine zielgerichtete Analyse der Geschäftsmodelle von FinTech-Start-ups, um Erkenntnisse für die Gestaltung eigener Services zu erlangen. Drittens wird Analysten und Wissenschaftlern eine Typologie an die Hand gegeben, die Markt- und Wettbewerbsanalysen im Bereich der Finanztechnologie ermöglicht.

Handlungsempfehlungen:

1. Banken und Versicherungen sollten zur Identifikation von Bedrohungs- und Kooperationspotenzialen eine detaillierte Analyse von FinTech-Geschäftsmodellen vornehmen.

2. FinTech-Start-ups sollten mithilfe der Typologie vergleichbare Geschäftsmodelle suchen, um sich innerhalb funktionaler Anwendungsbereiche zu differenzieren und über Anwendungsbereiche hinweg zu lernen.

3. Kunden sollten ihr Bewusstsein für verdeckte Risiken und Kosten in Form von Datenpreisgabe bei digitalen Finanzdienstleistungen stärken.

Link: FinTech-Geschäftsmodelle im Visier

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The Sphere | Deutsche Bank Frankfurt – Construction Documentary

Im Zuge der Renovierung der beiden Hochhäuser der Deutschen Bank in Frankfurt am Main wurde auch die Nutzung des Foyers neu konzipiert. Die Eingangsebene ist nach dem Entfernen von zwei Geschossen nicht nur großzügiger und luftiger geworden, sondern mit einer Fußgängerverbindung vom Anlagenring ins südliche Westend auch öffentlich zugänglich. Zwei Brücken, die sich in Ebene 02 und 03 durch das Foyer spannen und die beiden Türme verbinden, sind den Angestellten der Bank und ihren Gästen vorbehalten. Dabei durchdringen sie eine Skulptur aus 60 Edelstahlringen, die eine Kugel mit einem Durchmesservon 16 Metern beschreiben. Die sogenannte „Sphere“ gestattet mehrfache Deutungen, darunter auch die globale Vernetzung der Bank (Quelle: „The Sphere“, Deutsche Bank Frankfurt).

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Blockchain: Opportunities and challenges for the (re)insurance industry

Link: SCOR embraces blockchain technology

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Distributed ledger technology in payment, clearing and settlement – An analytical framework

Aus dem Vorwort:

This report provides an analytical framework for central banks and other authorities to review and analyse the use of this technology for payment, clearing and settlement. Market participants and other interested parties may also find this report useful. The main aim of the framework is to help understand the uses of DLT and, in doing so, identify both the opportunities and challenges associated with this technology in a critical part of the financial system. Through this framework, central banks and other interested parties can better determine the technology’s potential to provide operational efficiencies and to make financial markets more robust and resilient.

Developments to date suggest that DLT bears promise but that there is still a long way to go before that promise may be fully realised. Much work is needed to ensure that the legal underpinnings of DLT arrangements are sound, governance structures are robust, technology solutions meet industry needs, and that appropriate data controls are in place and satisfy regulatory requirements. It also seems clear that changes and related efficiency gains are more likely to be incremental than revolutionary

Quelle: Distributed ledger technology in payment, clearing and settlement An analytical framework

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KYC-Kosten lassen Korrespondentenbanken – Netzwerke erodieren

Von Ralf Keuper

Banken, die in Ländern Geschäfte abwickeln wollen, in denen sie über keine eigenen Niederlassungen verfügen, nehmen dafür häufig die Dienste sog. Korrespondenzbanken in Anspruch:

Korrespondenzbanken übernehmen im Zahlungsverkehr die Aufgabe, Zahlungen der auftraggebenden Bank dem begünstigten Kunden der Korrespondenzbank gutzuschreiben oder an die kontoführende Bank des Begünstigten weiterzuleiten. Im Dokumentengeschäft übernimmt die Korrespondenzbank beim Dokumenteninkasso die Aushändigung bestimmter, vom Exporteur über seine Hausbank vorgelegter Dokumente an den Importeur Zug um Zug gegen Zahlung des Geschäfts (Quelle: Wikipedia).

Abgesehen davon übernehmen die Korrespondenzbanken auch die Identifizierung der jeweiligen Kunden bzw. Kontoinhaber. Angesichts der verschärften Anforderungen im Bereich Geldwäsche und Terrorismusbekämpfung (AML/CFT) haben sich die Kosten deutlich erhöht. Das hat in der jüngeren Vergangenheit dazu geführt, dass viele Banken sich von ihren Partnerbanken im Ausland getrennt haben, wie u.a. der IMF in  Recent Trends in Correspondent Banking Relationships – IMF festhält:

Factors leading to global banks’ withdrawal of CBRs are multiple, interrelated, and vary case-by-case. They generally reflect correspondent banks’ assessment of the profitability and risk of the relationships. In particular, decisions to terminate CBRs often relate to the correspondent bank’s lack of confidence in the respondent bank’s capacity to effectively manage risk. Recent changes in the regulatory and enforcement landscape have contributed to this phenomenon, notably with respect to more rigorous prudential requirements, economic and trade sanctions, anti-money laundering and combating the financing of terrorism (AML/CFT) and tax transparency standards.

Weiterhin:

The proper and proportionate implementation of the risk-based approach including under the AML/CFT standard may lead to instances of CBR withdrawal. For instance, on a case- by-case basis, where a correspondent bank is unable to conduct the required level of customer due diligence to mitigate the risks identified, or where it has reason to believe that the respondent bank is involved in money laundering or terrorist financing activities, it may choose to or, in some cases, be required to terminate the CBR with the respondent bank. In addition, depending on the regulatory requirements of the correspondent bank’s jurisdiction, suspicion of fraudulent activity by the respondent bank or its customers (for example, tax evasion, fraud, or corruption) may also call for the termination of CBRs.

An sich waren und sind z.T. die Informationen, die in den Korrespondentenbanken-Netzwerken zirkulieren, von großem Wert für das Risikomanagement, sofern sie sich auf ausgereifte Verfahren und Systeme stützen, wie es in Retraction of global correspondent banking networks challenges financial-crime risk management heisst:

The valuable information contained within international correspondent banking networks is of tremendous use to a financial intelligence unit. Suspicious transaction reports from major correspondent banks can contain a wealth of data that incorporates the bank’s reach into a variety of countries, a tremendous asset for intelligence analysts. No amount of technology can replace boots on the ground and a direct interface with local businesses and institutions.

Swift versucht den Trend mit dem Correspondent banking 3.0 – Swift aufzuhalten bzw. umzukehren:

In this model, the bank’s product and relationship management is very closely if not fully integrated with the client channel and the customer service provider (which may or not be another bank). The bank’s service is triggered by an API (published by the bank), and performed on a renewed core banking system or outsourced to a larger bank that can leverage the advantages of scale and offset the cost of compliance or to a 3rd party specialised payment service provider.

Bereits vor einiger Zeit hielt Joachim von Hänisch, Gründer des Fintech- bzw. Regtech-Startups KYC Exchange fest:

“There’s a high risk of getting KYC wrong,” he told Banking Technology. “You need to carry out rigorous tests on major clients at least every 12 months, and that’s very expensive. Many global banks are finding that their relationships with smaller regional banks and financial services firms are not worth the cost anymore, and they are exiting those relationships. Five years ago there was a strong correspondent banking network, and that is now being dismantled.”

Mit PSD2 bzw. dem Open Banking könnten spezielle Service Provider die Aufgabe übernehmen, die heute noch von Banken ausgeführt werden. Eine wichtige Rolle könnten auch Regierungen spielen, die es ermöglichten, die Identität von Personen zweifelsfrei festzustellen sowie ein Zugang auf Register, die für die Abwehr von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung relevant sind.

Eine Aufgabe für Identity Banks.

 

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Estland als Versuchslabor für Blockchain-Banken

Von Ralf Keuper

Estland ist auf dem Weg in Digitalmoderne schon weit voran gekommen. Das Land bezeichnet sich auch gerne als Digital Nation. Das e-Residency-Programm gilt als vorbildlich. Für viele ist Estland daher so etwas wie das Silicon Valley Europas. Selbst in Singapur verfolgt man die Entwicklungen in dem baltischen Staat mit großer Aufmerksamkeit (Vgl. dazu: Estonia picks Singapore for e-residency scheme).

Von dem Drang, die Digitalisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen zu vollenden, ist auch das Banking betroffen. In den letzten Jahren sind mehrere Projekte und Banken an den Start gegangen, die mittels der Blockchain das Banking erneuern wollen, was auf diesem Blog schon häufiger ein Thema war, wie in:

Der Beitrag A partnership of two global visions berichtet von einer weiteren Bank aus Estland, die mit Hilfe der Blockchain das Banking auf eine neue Stufe heben will: Die Change Bank.

Darin heisst es:

With a shared vision of a borderless world, Change and the Estonian Government’s e-Residency have partnered to build a marketplace of global Fintech services. Focusing on crypto currencies initially allows them to leapfrog existing payments infrastructures. They will also implement a multi-tiered KYC (Know-Your-Customer) system, meaning that to simply create a wallet and receive a payment card, the customer will need to present minimal personal information.

Zentrales Element der Change Bank ist der Financial Marketplace:

Through Change’s financial marketplace, customers can access multitude of financial services, such as investments, insurance products, loans etc. (Quelle: Whitepaper)

Das hat Ähnlichkeit mit der Idee des Fintech-Supermarktes.

Momentan werden drei Fintech-Startups an die Plattform angebunden: Smarty, Danabijak und BitOfProperty.

Die Change Bank beabsichtigt, eine eigene Digitale Währung, Change Coin, herauszugeben, die nicht nur im gesamten Change-Ökosystem, sondern auch außerhalb gelten soll, wie aus dem Whitepaper hervorgeht:

We expect Change Coin to become universally accepted outside of Change’s ecosystem, as the community grows and new FinTechs are integrated.

Für die eigene Finanzierung hat die Change Bank ein ICO aufgelegt.

Die User Experience bei der Online-Idenitifzierung in Estland lässt jedoch noch einige Wünsche offen, wie Ivo Mägi in Acquiring digital identity in Estonia: lot of room for UX improvements schreibt. Das betrifft vor allem die Mobile ID:

For some reason the adoption on Mobile-ID has been really low. Estonia has around 1.3M people and even more active SIM cards. Only around 100,000 of those people are Mobile-ID users. After what happened with me during the past weeks I am no longer surprised.

Für Aufsehen sorgte kürzlich die Meldung, wonach die Hälfte aller ID-Karten in Estland eine Sicherheitslücke haben.

Bei der von Sicherheitsforschern entdeckten Lücke könne der öffentliche Schlüssel der digitalen Identität „theoretisch“ auch ohne die Karte und die PIN ermittelt werden. Es sei aber eine riesige Rechenkapazität und ein spezielles Programm notwendig, um den dazugehörigen geheimen Schlüssel zu errechnen.

Nicht betroffen sind alle vor dem 16. Oktober 2014 herausgegebenen und die auf SIM-Karten basierenden Mobile-IDs.

Es ist davon auszugehen, dass weitere Projekte – auch außerhalb von Estland – dem Beispiel von Change folgen werden, d.h. zu versuchen, ein eigenes auf Blockchain-Technologien in Kombination mit Digitalen Identitäten basierendes Ökosystem aufzubauen. Die Frage ist, auch angesichts der zunehmenden Kritik an Kryptowährungen und ICOs, wie erfolgversprechend dieser Weg ist. Aktuell entstehen zahlreiche Blockchain-basierte Ökosysteme, die eine eigene Währung durchsetzten wollen. Viele davon setzen bei der Finanzierung auf ICOs. Das Angebot übersteigt hier sehr schnell die Nachfrage.

Estland bleibt bis auf weiteres interessant als Versuchslabor für die digitale Gesellschaft, aus deren Erfolgen und Fehlern sich lernen lässt.

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Reuters will die Blockchain mit verifizierten Echtzeitdaten versorgen

Von Ralf Keuper

Der kanadische Medienkonzern Thomson Reuters, zu dem auch der Reuters Nachrichtendienst gehört, hat die Blockchain entdeckt, worüber u.a. in BlockOne IQ: Reuters liefert verifizierte Daten in Echtzeit via Blockchain berichtet wird. Damit sollen Daten in Echtzeit in die Blockchain (Ethereum und Corda) übertragen werden.

Das Programm nimmt die Echtzeitdaten auf – ganz egal, ob es sich um Wetterdaten von bestimmten Orten, Zwischenständen bei Sportveranstaltungen, Börsenkurse oder auch um Wahlumfragen handelt. BlockOne IQ verbindet die abgeschotteten Blockchains somit mit der Außenwelt und sorgt somit für gänzlich neue Anwendungsbereiche.

Genauere Informationen liefert der Artikel Thomson Reuters is making a blockchain push:

The oracle will enable FIs to simulate real market conditions more accurately in their smart contract POCs. Thomson Reuters director Sam Chadwick explained in an email statement to BI Intelligence that a smart contract executing on a blockchain only registers information on that blockchain, meaning if a POC is dependent on accessing real-world data to execute, there has to be a mechanism to securely deliver that data onto the blockchain. This is what the oracle has been designed to do, he said. Chadwick offered the example of an insurance smart contract that pays out based on weather conditions.

Bei BlockOne IQ handelt es sich demnach um keine Blockchain-Lösung, sondern um einen sog. Oracle einen Data Feed:

Blockchains cannot access data outside their network on their own. An oracle – also known as data feed – is a third party service designed for use in smart contracts on the blockchain. They provide external data when needed and push it onto the blockchain. …

An oracle, in the context of blockchains and smart contracts, is an agent that finds and verifies real world occurrences and submits this information to a blockchain to be used by smart contracts (Quelle: BlockchainHub)

Für Thomson Reuters handelt es hierbei zunächst um die Beta Phase. Erst danach will das Unternehmen entscheiden, ob sie das Produkt anbietet oder einstampft.

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Macht und Bescheidenheit – F. Wilhelm Christians (Film)

Weitere Informationen:

F. Wilhelm Christians auf die Frage, ob er noch mal Vorstandssprecher der Deutschen Bank werden würde

 

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Ant Financial und Alipay dehnen ihren Aktionsradius systematisch aus

Von Ralf Keuper

Ant Financial und Alipay, beide eng mit Alibaba verbunden, sind dabei, systematisch ihren Aktionsradius weit über Chinas Grenzen auszudehnen, worüber in Here’s an analysis of Alipay’s aggressive moves to win foreign markets berichtet wird.

Dass die Ambitionen des Verbunds Alibaba, Ant Financial und Alipay kaum Grenzen kennen, war auf diesem Blog bereits ein Thema, wie in

Bislang beschränken sich die Aktivitäten von Ant Financial und Alipay auf die chinesischen Touristen, die die Möglichkeit bekommen sollen, auch im Ausland mit ihrer gewohnten App mobil bezahlen zu können. In einem Interview mit dem IT-Finanzmagazin im April vergangenen Jahres sagte Rita Liu (Head of EMEA Alipay), das Unternehmen plane erst einmal nicht, ihre Lösung deutschen Kunden anzubieten. Alipay arbeitet hierzulande mit Wirecard zusammen.

Der eingangs erwähnte Beitrag beschreibt die Strategie von Ant Financial für den Markteintritt bzw. die Markteroberung im Ausland:

To be specific, Alipay either inks strategic partnerships, buys stakes, makes mergers, or forms joint ventures to co-launch its financial services in local markets. Apart from injecting capital, the company also provides support in the form of IT infrastructure and other related expertise to help refine the products and make localizations accordingly.

Das Vorgehen von Alipay, zunächst den Tourismus zu bedienen, ist ein strategisch kluger Schritt (Vgl. dazu: Die unterschätzte Bedeutung des Tourismus für Mobile Payments und E-Commerce).

Vor einigen Jahren erläuterte ein führender Mitarbeiter von MasterCard, Dharmodaran, welche Überlegungen hinter diesem Vorgehen stehen:

According to Dharmodaran, each country has a different level of digital payment growth, with developed digital payments in a market followed by developed e-commerce. “Commonly, the development of e-commerce in any country is divided into two categories: travel and retail. The development of e-commerce in a country starts with travel and retail follows.

In Von China nach Europa: Was bedeutet Alipay für Mobile Payment in Deutschland? werden die Erfolgschancen von Alipay in Deutschland durchgespielt. Die Lifestyle Super App Alipay hat gegenüber den anderen Anbietern hierzulande einige Vorteile (Vgl. dazu: Alipay – die globale „lifestyle super app“).

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Discussion Paper on distributed ledger technology (FCA)

Aus der Schlussbetrachtung:

One question which remains is the extent to which DLT itself is actually essential to any of these potential market developments. Many appear to be equally achievable through more traditional technology. For example, existing settlement systems are capable of settling more quickly than the market standard two days. The fact that settlement is still done over a longer period is largely a function of market preference rather than technological constraint. Equally, it appears likely that faster payments could be delivered with non-DLT technology. However, even if such innovations do not in practice rely crucially on DLT, if the existence of the technology provides a spur to useful innovation, it may help the industry to achieve our statutory objectives.

DLT may offer some benefits which, while perhaps not unique, when combined with its other features, represent an improvement on other available technology. For example, we see potential to prevent and track financial crime in its ability to offer a shared record keeping platform with in-built validation rules, encryption and an audit trail of all changes. Additionally, DLT might enable challenger firms to offer more robust financial services at a better price than incumbent institutions which currently operate on less efficient legacy systems. DLT might, therefore, foster disruptive innovation in the interests of consumers in certain markets.

Link: Discussion Paper on distributed ledger technology (FCA)

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