Von Ralf Keuper

Wenn Autos letzt­lich nur mobi­le Devices sind, dann ergibt die Über­nah­me des IT-Spe­zia­lis­ten Dico­ni­um durch VW Sinn[1]So will VW sei­ne Autos zu digi­ta­len Ein­kaufs­zen­tren machen. Der Auto­kon­zern zielt dabei vor allem auf die Lösun­gen im Bereich E‑Commerce. Die Fah­rer bzw. Nut­zer sol­len künf­tig im Auto ihre Ein­käu­fe erle­di­gen kön­nen. Mit der Dico­ni­um-Platt­form soll für es VW-Kun­den dem­nächst mög­lich sein, das Par­ken, Tan­ken und Bezah­len über eine App abzuwickeln.

Zeit­gleich stellt Ama­zon auf der CES 2020 eine ver­bes­ser­te Ale­xa-Inte­gra­ti­on im Auto vor[2]Ama­zons Zukunfts­vi­si­on besetzt die Auto­mo­bil­in­dus­trie. Dank Ale­xa kön­nen die Fah­rer mit dem Befehl “Ale­xa, bezahl das Ben­zin” über Ama­zon Pay ihre Tank­rech­nung bezah­len. Zudem kön­nen die Nut­zer im Auto FireTV Fil­me ihrer Wahl anschauen.

Ale­xa kann dar­über hin­aus in bestehen­de Navi­ga­ti­ons­sys­te­me inte­griert wer­den, wie in Tom Tom. AWS und Black­ber­ry arbei­ten einer ver­netz­ten Fahr­zeug­soft­ware-Platt­form, um die Sicher­heit im Inter­net of Things zu erhö­hen, wie mit einem auto­no­men Wahrnehmungssystems.

Der Wett­lauf um die digi­ta­le Vor­herr­schaft im Auto ist spä­tes­tens jetzt offi­zi­ell eröff­net. Ban­ken, so sieht es der­zeit aus, wer­den in die­sem Sze­na­rio eigent­lich nicht mehr benö­tigt; wenn, dann bes­ten­falls noch für die Abwick­lung im Hintergrund.

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