Der steinige Weg zur bargeldlosen Gesellschaft und seine Lektionen für die Banken

Von Ralf Keuper

Die Vision einer bargeldlosen Gesellschaft scheint seit einiger Zeit zum greifen nahe; am weitesten in die Realität umgesetzt ist sie wohl in Schweden. In Deutschland hat das Bargeld – ebenso wie in Japan – noch immer einen hohen Stellenwert.

Für viele Beobachter hat die letzte Stunde des Bargelds auch bei uns geschlagen. Die Entwicklung sei unausweichlich; der technologische Fortschritt, häufig verkürzt als Digitalisierung bezeichnet, mache das Bargeld endgültig überflüssig. Wer jetzt noch am Bargeld festhalte, mache dies nur noch aus nostalgischen Gründen; eine Laune, die mit der Zeit vorübergeht. Der letzte Schlag gegen das Bargeld wird von den sog. Kryptowährungen, deren bekannteste Vertreterin Bitcoin ist, geführt.

Seit den 1950er Jahren wird an der Einführung der bargeldlosen Gesellschaft gearbeitet, wie aus dem Paper How the Future Shaped the Past: The Case of the Cashless Society hervorgeht. Über die Jahrzehnte haben sich dabei Muster herausgebildet, die eine Einordnung der aktuellen Diskussion erleichtern.

Ein stets wiederkehrendes Muster dabei:

From the 1950s onword technology companies, experts, consultants, and business professors have sold new technologies to business by presenting elaborate visions of a future transformed by universal adoption of technology. Acceptance of these visions took place not just individually but also collectively, by industries and occupations. When technologies failed to perform as expected this could be characterized as a bump in the road to the future, rather than as an challenge to the inevitability of eventually arriving ath the agreed destination. One consensus on the future destination was reached…

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