Banking-App TEO der Sparda-Banken in der Kritik #3

Von Ralf Keuper

Die Multibanking-App TEO entpuppt sich für die beteiligten Sparda-Banken nicht nur als ein finanzielles Fiasko, sondern stellt darüber hinaus einen beträchtlichen Imageschaden bzw. Reputationsverlust dar. Viele Kunden sehen in TEO lediglich eine Werbeschleuder, die nicht einmal besonders geschickt vorgeht.

Für großen Unmut sorgt der datenbasierte Vermarktungsansatz von TEO. Mittels KI-gestützter Kommunikationsmittel, so lässt der Entwickler von TEO die Anbieter von Produkten wissen, könnten sie diese perfekt an die Frau bzw. an den Mann bringen[1]TEO Lifestyle Banking Erfahrungen.

Ein genervter Kunde gibt dazu zu Protokoll:

Ich möchte bei meiner Bank nicht Zielscheibe für die perfekte Vermarktung irgendwelcher Produkte sein, die ich weder brauche noch will.

Ein anderer Kunde meldet datenschutzrechtliche Bedenken an.

Es ist auch eine datenschutzrechtlich bedenkliche Zumutung, dass die Bank (die Kenntnis über alle vertragliche Verpflichtungen, Interessen und persönlichen Status hat) einfach so tut, als ob man diese nur der Spardabank und sonst nieman den anvertrauten Informationen bedenkenlos an ein fremdes Unternehmen ohne Zustimmung weitergeben darf.

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