Wirecard, Tesla, Fintech und die Kakerlaken-Theorie

Von Ralf Keuper

Der Fall Wirecard zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie wichtig es ist, auf Signale zu achten, die der allgemeinen Stimmung zuwider laufen. Einige erfolgreiche Investoren, wie Warren Buffett, greifen bei der Einordnung abweichender Beobachtungen bevorzugt auf die sog. Cockroach Theory  (Kakerlaken-Theorie) zurück. Diese besagt, dass schlechte Nachrichten selten allein kommen, so wie eine Kakerlake in einer Küche nie allein auftaucht.

Oder in den Worten von Warren Buffett:

In a difficult business, no sooner is one problem solved than another surfaces-never is there just one cockroach in the kitchen1)The Essays of Warren Buffett: Lessons for Corporate America

Wirecard: Wo Rauch ist, ist auch Feuer

Die Kakerlaken-Theorie hat sich bei Wirecard – im Nachhinein betrachtet – bestätigt, wie Alexander M. Ineichen in Wirecard und die Kakerlaken-Theorie festhält.

Die Kakerlaken-Theorie steht in Beziehung zum Gesetz von der Regression zum Mittelwert.

Das Gesetz von der Regression zum Durchschnitt bildet das gedankliche Fundament vieler Systeme und Entscheidungen. Und das aus gutem Grund. Eine Wahrscheinlichkeit, dass die Großen unendlich groß werden oder die Kleinen unendlich klein werden, besteht nämlich in der Realität äußerst selten. Bäume wachsen nicht in den Himmel (in: Wider die Götter. Die Geschichte von Risiko und Risikomanagement von der Antike bis heute, Autor: Peter L. Bernstein). 

Der Fall Tesla

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