Die erfolgs­ver­wöhn­te Invest­ment­bank Gold­man Sachs hat der­zeit mit eini­gen Pro­ble­men zu kämp­fen. Ver­gan­ge­ne Woche gab Gold­man Sachs bekannt, im Pri­vat­kun­den­ge­schäft seit Dezem­ber 2020 etwas mehr als 3 Mil­li­ar­den Dol­lar ver­lo­ren zu haben. Gleich­zei­tig zeigt das Invest­ment­ban­king deut­li­che Schwächen.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat­te Gold­man Sachs mit ungleich­mä­ßi­gen Erträ­gen und Abgän­gen von Spit­zen­ma­na­gern zu kämp­fen, von denen eini­ge mit dem Füh­rungs­stil des CEO Solo­mon unzu­frie­den waren. Letz­te Woche ent­ließ die Bank 3.200 Ange­stell­te – die größ­te Ent­las­sungs­run­de seit der Finanz­kri­se 2008[1]Gold­man Sachs rea­dies big­gest lay­offs sin­ce the finan­cial cri­sis.

Die Umstruk­tu­rie­rung umfasst die Zusam­men­le­gung eines Teils des Pri­vat­kun­den­ge­schäfts, ein­schließ­lich der Online-Bank Mar­cus, mit einer Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ein­heit. Ein zwei­ter Teil des Ver­brau­cher­ge­schäfts – ein­schließ­lich einer Kre­dit­kar­ten­part­ner­schaft mit Apple – wur­de in eine neu geschaf­fe­ne Ein­heit ein­ge­glie­dert. Das Invest­ment­ban­king und das Han­dels­ge­schäft wur­den in einer drit­ten Ein­heit zusammengeführt.

Im Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res kün­dig­te die FED eine Prü­fung der Geschäfts­tä­tig­keit von Mar­cus, der Onl…

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