In sei­nem Best­sel­ler The Innovator’s Dilem­ma zeigt Clay­ton Chris­ten­sen, dass her­aus­ra­gen­de unter­neh­men alles rich­tig machen kön­nen und trotz­dem ihre Markt­füh­rer­schaft ver­lie­ren – oder schlim­mer noch, ganz ver­schwin­den können.

Chris­ten­sen schreibt, dass die übrwie­gen­de Mehr­heit der Unter­neh­men gelernt habe, Inno­va­tio­nen in einem nach­hal­ti­gen Kon­text zu mana­gen, in dem Ana­ly­se und Pla­nung mög­lich sind. Das ver­lei­tet dann häu­fig zu der Annah­me, dass sich Inno­va­tio­nen vor­aus­pla­nen und der Effekt neu­er Tech­no­lo­gien berech­nen las­sen. Ein Fehl­ein­schät­zung, die einem Unter­neh­men, das bis dahin inno­va­tiv war, die Exis­tenz kos­ten kann: “Gera­de bei dis­rup­ti­ven Inno­va­tio­nen, bei denen wir am wenigs­ten über den Markt wis­sen, gibt es star­ke First-Mover-Vor­tei­le. Dies ist das Dilem­ma des Inno­va­tors. Unter­neh­men, deren Inves­ti­ti­ons­pro­zes­se eine Quan­ti­fi­zie­rung von Markt­grö­ßen und finan­zi­el­len Erträ­gen ver­lan­gen, bevor sie in einen Markt ein­tre­ten kön­nen, sind gelähmt oder machen schwer­wie­gen­de Feh­ler, wenn sie mit dis­rup­ti­ven Tech­no­lo­gien kon­fron­tiert wer­den. Sie ver­lan­gen Markt­da­ten, obwohl kei­ne vor­han­den sind, und tref­fen ihre Ent­schei­dun­gen auf der Grund­la­ge von Finanz­pro­gno­sen, obwohl weder Ein­nah­men noch Kos­ten bekannt sind. Die Anwen­dung von Planu…

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