Von Ralf Keuper

In einem Inter­view mit der taz äußer­te sich der Phy­si­ker und Sozio­lo­gie­pro­fes­sor an der ETH Zürich, Dirk Hel­bing, u.a. zu den Ein­satz­mög­lich­kei­ten per­sön­li­cher Datenbörsen:

Jeder Mensch soll­te so etwas wie eine per­sön­li­che Daten­bör­se besit­zen, in die alle Daten ein­flie­ßen, die irgend­wo über ihn gesam­melt wer­den. Unter­neh­men, die Daten sam­meln, müss­ten ver­pflich­tet sein dem Bür­ger regel­mä­ßig mit­zu­tei­len, wel­che Daten sie über ihn haben. Und dann ent­schei­det der Bür­ger selbst, was damit gemacht wer­den darf, ob und wofür er die Daten freigibt …

Jeder kann .. mit sei­ner Daten­bör­se selbst bestim­men, wel­che Daten er frei­gibt. Es wird wohl die Geheim­diens­te nicht ganz über­flüs­sig machen, aber es gäbe mehr Trans­pa­renz, auch hin­sicht­lich der Qua­li­tät der ein­ge­setz­ten Datenanalysemethoden.

Nach­den­kens­wert auch sei­ne Anmer­kun­gen zu einem euro­päi­schen Bür­ger­netz­werk: 

Euro­pa könn­te eine Vor­rei­ter­rol­le spie­len, wenn es dar­um geht, Daten offen und trans­pa­rent zu sam­meln. Par­ti­zi­pa­ti­on meint auch, dass die Bür­ger das Inter­net der Din­ge selbst mit gestal­ten – als Bür­ger­netz­werk, in dem sie selbst in ihrem Umfeld ent­schei­den, wo wel­che Sen­so­ren ver­teilt werden

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