Von Ralf Keuper

Die sehens­wer­te Film­do­ku­men­ta­ti­on Muscheln, Mün­zen, Buchungs­zei­len: Geld­ge­schich­te ist Welt­ge­schich­te, schil­dert, wie der Name schon sagt, die Geschich­te des Zah­lungs- und Tausch­mit­tels Geld von der Anti­ke bis zum heu­ti­gen Tag bzw. bis zum Jahr 2012.

In der Früh­ge­schich­te der Mensch­heit erfolg­te der Tausch noch mit­tels Natu­ra­li­en, wie z.B. mit Salz. Nacht­tei­lig dar­an war, dass die Tausch­ge­gen­stän­de nicht nur ver­derb­lich waren, son­dern ihr Wert kaum exakt gemes­sen und all­ge­mein­ver­bind­lich fest­ge­legt wer­den konnte.

Metall erwies sich daher mit der Zeit als das idea­le Zah­lungs­mit­tel, da es unver­gäng­lich war und der Wert der Mün­zen dem Mate­ri­al­wert plus Prä­ge­kos­ten in etwa ent­sprach. So kamen ca. 600 v. Chr. die ers­ten Mün­zen in Umlauf.

Erst im Mit­tel­al­ter begann der Wert der Mün­zen deut­lich über ihren Mate­ri­al­wert plus Prä­ge­kos­ten zu lie­gen. Eben­falls im Mit­tal­ter wur­de die ers­te Bank­no­te her­aus­ge­ge­ben; und zwar in Chi­na im Jahr 1380 (Vgl. dazu: Bank­his­to­ri­sches: Ein Blick ins alte Chi­na und auf das ers­te staat­lich aner­kann­te Papier­geld).

In Euro­pa kam das Papier­geld zuerst in Schwe­den und Eng­land zum Ein­satz (Vgl. dazu: 

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