Von Ralf Keuper

Ban­ken, die in Län­dern Geschäf­te abwi­ckeln wol­len, in denen sie über kei­ne eige­nen Nie­der­las­sun­gen ver­fü­gen, neh­men dafür häu­fig die Diens­te sog. Kor­re­spon­denz­ban­ken in Anspruch:

Kor­re­spon­denz­ban­ken über­neh­men im Zah­lungs­ver­kehr die Auf­ga­be, Zah­lun­gen der auf­trag­ge­ben­den Bank dem begüns­tig­ten Kun­den der Kor­re­spon­denz­bank gut­zu­schrei­ben oder an die kon­to­füh­ren­de Bank des Begüns­tig­ten wei­ter­zu­lei­ten. Im Doku­men­ten­ge­schäft über­nimmt die Kor­re­spon­denz­bank beim Doku­men­ten­in­kas­so die Aus­hän­di­gung bestimm­ter, vom Expor­teur über sei­ne Haus­bank vor­ge­leg­ter Doku­men­te an den Impor­teur Zug um Zug gegen Zah­lung des Geschäfts (Quel­le: Wiki­pe­dia).

Abge­se­hen davon über­neh­men die Kor­re­spon­denz­ban­ken auch die Iden­ti­fi­zie­rung der jewei­li­gen Kun­den bzw. Kon­to­in­ha­ber. Ange­sichts der ver­schärf­ten Anfor­de­run­gen im Bereich Geld­wä­sche und Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung (AML/​CFT) haben sich die Kos­ten deut­lich erhöht. Das hat in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit dazu geführt, dass vie­le Ban­ken sich von ihren Part­ner­ban­ken im Aus­land getrennt haben, wie u.a. der IMF in 

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