Es wächst zusammen, was selten zusammen gehört: Fusionen als Ultima Ratio im Banking

Von Ralf Keuper

In Branchen, die ihren Zenit überschritten haben, greifen Unternehmensführer als Ultima Ratio gerne auf die Möglichkeit zurück, ihr Unternehmen mit einem anderen zu fusionieren. Bereits vor zwei Jahren wurde in den Medien das Szenario einer Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank durchgespielt. Momentan wird erneut über eine mögliche Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank oder der Deutschen Bank mit der UBS berichtet.

Die Zahl von Fusionen, welche die in sie gesetzten Erwartungen, häufig reduziert auf das Schlagwort “Synergie”, erfüllt haben, ist überschaubar; das betrifft vor allem die Bankenbranche (Vgl. dazu: Banken-Fusionen: Gigantische Summen, gigantische Fehler).

Im Jahr 2000 scheiterte die Deutsche Bank mit ihrem Plan, die Dresdner Bank zu übernehmen (Vgl. dazu: Fusion Deutsche Bank/Dresdner Bank: Statt Quantensprung großer Flop). Die Finanzkrise von 2007/2008 führte indes zu einer deutlichen Zunahme von Übernahmen und Fusionen (Vgl. dazu: Zum Für und Wider von Bankenfusionen).

Für die Philosophin und Biologin 

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