Lüt­frid Munt­prat, gebo­ren um 1383, war Kon­stan­zer Fern­kauf­mann und Welt­bür­ger. Sei­ne Lehr­jah­re ver­brach­te er in Bar­ce­lo­na, wo er Men­schen ande­rer Her­kunft, ande­ren Glau­bens, ande­rer Spra­che ken­nen­lern­te. Früh ver­ant­wort­lich für Fami­lie und Unter­neh­men, bereis­te „Der gro­ße Munt­prat“ bald halb Euro­pa. Der Han­del mit Lein­wand, Koral­len, Safran mach­te ihn wohl­ha­bend und ein­fluss­reich. Immer wie­der zog es Lüt­frid in die Hei­mat. Spu­ren von ihm fin­den sich natür­lich in Kon­stanz und Schwa­ben, aber auch im Thur­gau und Rhein­tal. Sorg­fäl­tig recher­chiert, zeich­net die fes­seln­de Roman­bio­gra­fie Leben und Wir­ken Lüt­fri­ds nach, erzählt von sei­nen gefähr­li­chen Rei­sen, von sei­ner Fami­lie, Freun­den und Fein­den, von poli­ti­schen wie zünf­ti­schen Unru­hen, von der Frem­de und der Rück­kehr in die ver­trau­te Welt.

Quel­le /​ Link: Der gro­ße Muntprat

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