Von Ralf Keuper

Beim Ein­satz Künst­li­cher Intel­li­genz ver­folgt die Bank of Ame­ri­ca einen Ansatz, der sich als “Pro­duk­ti­ve Para­noia” beschrei­ben lässt. In einem Inter­view mit Infor­ma­ti­on Manage­ment erläu­tern Sumeet Chab­ria, Glo­bal busi­ness ser­vices exe­cu­ti­ve bei Bank of Ame­ri­ca, und Cathy Bes­sant, COO der Bank of Ame­ri­ca, ihr Modell.

Der Ein­satz Künst­li­cher Intel­li­genz kom­me nur dort in Fra­ge, wo ein ech­ter Nut­zen für den Kun­den ent­steht oder das Pro­blem bzw. die Fra­ge am effi­zi­en­tes­ten mit KI gelöst wer­den kön­ne. KI sei kein Selbst­zweck. Bei der Bank of Ame­ri­ca habe man den Men­schen nicht aus dem Ent­wick­lungs- und Ent­schei­dungs­pro­zess ent­fernt. Von der Kon­zep­ti­on bis zum Tes­ten sei­en die Fach­ab­tei­lun­gen (Busi­ness Experts) ein­ge­bun­den. Ban­ken stün­den in einer beson­de­ren Ver­ant­wor­tung bei der Ver­wen­dung Künst­li­cher Intel­li­genz. Die Men­schen wür­den ihr Geld und ihre per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Ver­trau­en dar­auf, dass die Ban­ken damit ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen, über­ge­ben. Bei der Ent­wick­lung von KI-Sys­te­men set­ze man auf Diver­si­tät, um zu ver­hin­dern, dass die Sicht­wei­sen bestimm­ter Grup­pen domi­nie­ren. Wenn die Fra­ge nach mög­li­chen Risi­ken und Neben­ef­fek­ten beim Ein­satz der KI nicht zufrie­den­stel­lend beant­wor­tet wer­den kann, dann soll­te man davon abse­hen. Wenn Net­flix mir einen Film vor­schlägt, der sich im Nach­hin­ein als schlecht erweist, dann hat…

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