Werkzeuge für das New Banking: Zwischen Experiental und Reflective Mode

Von Ralf Keuper

Ist von den Vorzügen der Künstlichen Intelligenz im Banking die Rede, konzentriert sich das meistens auf die Einsatzmöglichkeiten von Chat Bots, Robo Advisors und Sprachassistenten. Daran ist an sich nichts auszusetzen. Dabei kommt jedoch die Frage, welche Funktion, eine unterstützende, komplementäre oder eine substitutive (für Routineaufgaben) die Assistenzsysteme übernehmen sollen, zu kurz. Beim Robo Advising überwiegen nach meinem Eindruck die substitutiven, bei Sprachassistenten handelt es sich dagegen i.d.R. um komplementäre, ergänzende Funktionen.

Donald A. Norman, Kognitionsforscher und einer der führenden Usability-Experten, ordnet die Routineaufgaben dem Experiental Mode, die komplementären, auf Nachdenken zielenden dem Reflective Mode zu:

The one mode, experiental, involves data-driven processing: Something happens in the world, and the scene transmitted through our sense organs to the appropriate centers of mental processing. But in the experiental mode, the processing has to be reactive, somewhat analogous to the knee-jerk-reflex. .. Experiental processing does involve some thought, but it is similar to the reflex in that the relevant information must already exist in our memory and the experience simply reactivates that information .. .

Reflective reasoning does not have the same kind of limits on the depth of reasoning that apply to experiental cognition, but the price one pays is that the process is slow and laborious. Reflective thought requires the ability to store temporary res…

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1 Antwort zu Werkzeuge für das New Banking: Zwischen Experiental und Reflective Mode

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