Von Ralf Keuper

Da bas­teln die Ban­ken bei uns noch an einem Pro­to­ty­pen, da kom­men aus dem benach­bar­ten euro­päi­schen Aus­land Mel­dun­gen, die ein­mal mehr zei­gen, dass wir hier­zu­lan­de eini­gen Auf­hol­be­darf haben.

Erst ges­tern berich­te­te die Com­pu­ter­wo­che in dem Bei­trag Pol­ni­sche Ban­ken geben Apple Pay kon­tra von der rasan­ten Auf­hol­jagd der PKO Bank Pol­ski und ande­rer, die nicht gewillt sind, Apple ihr Kern­ge­schäft kampf­los zu überlassen.

Wei­ter im Nor­den, in Schwe­den, haben füh­ren­de Ban­ken mit der P2P-App Swish eine beacht­li­che Akzep­tanz bei den Kun­den erreicht, wie Mar­tin Wei­gert in Wie Schwe­dens Ban­ken gemein­sam das Smart­pho­ne erobern schreibt.

Über­haupt ist in Schwe­den der Wan­del zur bar­geld­lo­sen Gesell­schaft schon sehr weit fortgeschritten.

Aber auch sonst tut sich abseits von Apple Pay, Cur­rentC, Ali­pay, Ven­mo & Co. der­zeit einiges.

Den Vor­zug sei­ner Mobi­le Pay­ments – Lösung Swift­Pay für die Händ­ler hüllt der Her­stel­ler Tech­Pay in die Wor­te:

“Swift­Pay is … com­pa­ti­ble with Apple and Android mobi­le devices, and it gives con­su­mers three dif­fe­rent ways to shop with their mobi­le device. Gro­ce­ry stores and super­mar­kets will be the first to imple­ment Swift­Pay, but it can be used for any brick-and-mor­tar retail business.”

In Kana­da, des­sen Bevöl­ke­rung mobi­len Bezahl­ver­fah­ren skep­tisch gegen­über steht, geht mit UGO Wal­let eine Lösung an den Start, die damit wirbt, eine Kom­bi­na­ti­on aus Kre­dit­kar­ten­zah­lun­gen und Treue­pro­gram­men zu sein.

Zuvor wur­de aus Korea berich­tet, dass einer der füh­ren­den korea­ni­schen Inter­net-Kon­zer­ne, Daum Kakao, sei­ne Mobi­le Pay­ments-Platt­form Bank­Wal­let­Ka­kao in den Markt ein­ge­führt hat.

Zu den Hin­ter­grün­den der mobi­len Bezahl­lö­sung heisst es bei TechCrunch:

The launch of Bank­Wal­let­Ka­kao is signi­fi­cant becau­se it is the latest step in Daum Kakao’s attempt to move bey­ond its core busi­nes­ses, inclu­ding mobi­le gaming, Kakao­Talk, and Daums Inter­net por­tal. The com­bi­ned com­pa­ny has deci­ded to descri­be its­elf as a “glo­bal mobi­le life­style plat­form,” and its mobi­le pay­ments plat­form (which Daum Kakao claims is easier to use than simi­lar pro­ducts like Apple Pay, Ali­pay, and PayPal) can poten­ti­al­ly rope more users into its ecosystem.

Die digi­ta­len bzw. media­len Öko­sys­te­me, die Bezahl­diens­te inte­grie­ren, for­mie­ren sich.

Da dürf­te in nächs­ter Zeit noch eini­ges kommen.

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