New Banking: Competing by Organizational Design

Von Ralf Keuper

Die verständliche Faszination, die von Fintech ausgeht, führt häufig dazu, dass der Blick auf die Bedeutung anderer Erfolgsfaktoren im Banking verstellt wird. Gemeint sind damit vor allem die organisatorischen Aspekte, wie sie allgemein als Organizational Design bezeichnet werden.

Die beste Technologie kann ihre Wirkung nur dann in der gewünschten Weise entfalten, wenn sie von einem entsprechenden Organizational Design gestützt wird.

Freilich – das Thema ist nicht neu. Es beschäftigt die Managementliteratur bereits seit Jahrzehnten, ohne dass man sagen könnte, die geheime Formel sei entdeckt worden. Ein prominentes Beispiel ist das Buch Auf der Suche nach Spitzenleistungen von Tom Peters und Robert Waterman, das im Jahr 1983 erschien und noch heute gerne zitiert wird.

Wie auch immer. Die beste mir bekannte Erklärung dafür, warum das Organizational Design erfolgskritisch ist, stammt von David Nadler und Michael Tushman aus ihrem Buch Competing by Design. The Power of Organizational Architecture:

In this volatile environment where instability is the norm, we’re convinced that the last remaining source of truly sustainable competitive advantage lies in what we’ve come to describe as “organizational capabilities” – the unique ways in which each organization structures its work and motivates its people to achieve clearly articulated strategic objectives. These capabilities combine an organization’s core competencies – technological innovation, customer focus, low-cost manufacturing of high quality products, or whatever they might be  – with the ability to sustain and adapt those competencies in the fulfillment of long-term objectives despite changing competition, altered strategies, and the loss of key employees. …

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