Fusion Deutsche Bank/Dresdner Bank: Statt Quantensprung großer Flop

Von Ralf Keuper

Im Jahr 2000 schickte sich die Deutsche Bank an, die Dresdner Bank zu übernehmen. Die Deutsche Bank unter ihrem damaligen Vorstandschef Rolf E. Breuer sah am Horizont ein “Powerhouse” entstehen; aus dem Zusammenschluss wäre die zu dem Zeitpunkt größte Bank der Welt hervorgegangen. Daraus wurde bekanntlich nichts.

In dem Beitrag Der Weg zum Mißerfolg vom 7.04.2000 dokumentierte die Frankfurter Rundschau die Ereignisse. Statt von einem Quantensprung, wie die Deutsche Bank die geplante Fusion kommunizierte, müsse von einem veritablen Flop gesprochen werden. Nicht der letzte der Deutschen Bank, wie die nächsten Jahren zeigen sollten.

Die Führung der Deutschen Bank wurde von dem Scheitern der Fusion, so der Autor des Beitrags Mario Müller, auf dem falschen Fuß erwischt:

Der Tag danach. Pressekonferenz der Deutschen Bank. Ursprünglich sollte der Termin, zu dem der Branchenprimus bereits vor gut drei Wochen eingeladen hatte, zur großen Schau des Rolf-Ernst Breuer werden. .. Einen Tag vorher war das Geschäft mit einem lauten Knall geplatzt, und das Skript für Breuers Auftritt musste rasch umgeschrieben werden. Klar, dass es in der Kürze der Zeit dem Regisseur und seinen Kulissenschiebern nicht mehr gelingt, den überraschenden Szenenwechsel problemlos über die Bühne zu bringen. Die Passage in dem Ges…

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3 Antworten zu Fusion Deutsche Bank/Dresdner Bank: Statt Quantensprung großer Flop

  1. Avatar tbee sagt:

    Hallo
    vermutlich ist die Frau Roth gemeint… https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Roth
    nicht die hier https://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Roth

  2. Avatar rkeuper sagt:

    Besten Dank. Stimmt natürlich!

  3. Avatar Tim Milski sagt:

    Den Kommentar von tbee wollte ich gerade auch anmerken, aber der Hinweis wurde ja schon gegeben :-).

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