Von Ralf Keuper

Für die Bewer­tung der Zah­lungs­fä­hig­keit ihrer (poten­zi­el­len) Kun­den grei­fen Indus­trie, Han­del, Ban­ken und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men auf die Diens­te von Aus­kunftei­en zurück.

Das ers­te gro­ße Ein­satz­ge­biet war hier­zu­lan­de die Absatz­fi­nan­zie­rung, die sich in den 1920er Jah­ren zu eta­blie­ren begann. Im Jahr 1927 wur­de in Ber­lin daher die Schutz­ge­mein­schaft für Absatz­fi­nan­zie­rung gegrün­det, die sich bei der Ein­schät­zung  der Kre­dit­wür­dig­keit der Ver­brau­cher auf ein von der Bank elek­tri­scher Wer­ke AG (BEW AG) ent­wi­ckel­tes “Sys­tem zur Beur­tei­lung des Zah­lungs­ver­hal­tens” stütz­te (Vgl. dazu: Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie: Deutsch­land hat ange­fan­gen).

Bereits im Jahr 1879 wur­de in Mainz die Wirt­schafts­aus­kunf­tei Credit­re­form gegrün­det (Vgl. dazu: Die Geschich­te der Aus­kunftei­en).

Das Geschäfts­mo­dell der Aus­kunftei­en steht seit Jah­ren von ver­schie­de­nen Sei­ten unter Druck. So wird die Schufa in ihrer Funk­ti­on als “Daten­kra­ke” kri­ti­siert, deren Score­wert-Berech­nung nicht trans­pa­rent sei (Vgl. dazu:…

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