Von Ralf Keuper

Als Finanz­platz von natio­na­ler Bedeu­tung betrat Ber­lin erst spät die Büh­ne. Für Jahr­hun­der­te war Köln die Finanz­me­tro­po­le Deutsch­lands[1]Die Geschich­te des Köl­ner Bank­we­sens. Wei­te­re wich­ti­ge Finanz- und Han­dels­plät­ze waren Augs­burg, Nürn­berg und Frankfurt.

Mit der Reichs­grün­dung im Jahr 1871 wur­de Ber­lin zum füh­ren­den Finanz­platz. Die Geschich­te des Finanz­plat­zes Ber­lin reicht jedoch wei­ter zurück. Bereits 1685 ord­ne­te Kur­fürst Fried­rich Wil­helm von Bran­den­burg die Grün­dung einer Bör­se an, um die Wirt­schaft in sei­nem Land zu för­dern. Die ers­te bran­den­bur­gisch-preu­ßi­sche Bör­sen­ord­nung wur­de 1738 von Fried­rich Wil­helm I. erlas­sen. Des­sen Sohn und Nach­fol­ger, Fried­rich Wil­helm II., grün­de­te 1765 die staat­li­che Giro- und Leih­bank. Im sel­ben Jahr ließ Fried­rich Wil­helm II. den Ban­co­ta­ler als Haupt­ein­la­gen­mün­ze prä­gen, dem im Jahr dar­auf die ers­ten Bank­no­ten folg­ten. Mit dem Pfand­brief schuf Fried­rich Wilhlem II. eine ech­te Finanz­in­no­va­ti­on[2]Der Pfand­brief: Lang­le­big, wand­lungs­fä­hig und irgend­wie modern, die sich bis heu­te gro­ßer Beliebt­heit erfreut((

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