Getra­gen von den star­ken Märk­ten in den acht­zi­ger Jah­ren und der Hin­ga­be der Ange­stell­ten, flos­sen  die Gewin­ne immer schnel­ler durch die Tore von Baring Secu­ri­ties. Dies führ­te zu einer dra­ma­ti­schen Expan­si­on im Per­so­nal­be­reich und in der Fir­men­struk­tur, gleich­zei­tig aber auch zum Zusam­men­bruch des bis­he­ri­gen Fami­li­en­gefühls. Die­se Ver­än­de­rung schlug sich in der Hal­tung der Ange­stell­ten deut­lich nie­der. Loya­li­tät und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein nah­men ab, was zwar durch einen pro­fes­sio­nel­le­ren Stil aus­ge­gli­chen wur­de, aber – im schlimms­ten Fall – Selbst­ge­fäl­lig­keit und Miß­brauch der Groß­zü­gig­keit, die das Unter­neh­men bis dahin gezeigt hat­te, Tür und Tor öffnete.

Quel­le: Der plötz­li­che Ban­ken­tod. Barings – Die Insi­der-Geschich­te, von Judith Rawnsley

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