Von Ralf Keuper

Mit der Ver­öf­fent­li­chung der über­ar­bei­te­ten Ver­si­on von Libra, Libra 2, hat die Dis­kus­si­on um die Vor- und Nach­tei­le eines digi­ta­len Euros neu­en Schub bekom­men. Der Ban­ken­ver­band erkennt in dem Vor­stoß des Libra-Kon­sor­ti­ums um face­book, einen Weck­ruf für Poli­tik und Zen­tral­ban­ken. Fast zeit­gleich gab die chi­ne­si­sche Regie­rung den Start des welt­weit ers­ten digi­ta­len Zen­tral­bank­gel­des bekannt [1]Der nächs­te Libra-Schock für die Ban­ken – Chi­na macht ernst.

Der Druck auf die Zen­tral­ban­ken, Geschäfts­ban­ken, Unter­neh­men und Poli­tik in Euro­pa wächst. Euro­pa droht bei der Ent­wick­lung neu­er Bezahl­ver­fah­ren auf Block­chain-Basis den Anschluss zu ver­lie­ren, was nach Ansicht zahl­rei­cher Kom­men­ta­to­ren mit nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen für die digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät Euro­pas ver­bun­den wäre. Aus die­sem Grund sah sich Bit­kom ver­an­lasst, in dem Papier Digi­ta­ler Euro auf der Block­chain Posi­ti­on zu bezie­hen, die öffent­li­che Dis­kus­si­on inhalt­lich zu berei­chern und ein Grund­ver­ständ­nis zu för­dern. Die Chan­cen eines digi­ta­len Euros für Euro­pa sei­en nicht nur poli­tisch, son­dern auch öko­no­misch zu bewer­ten. Im Ide­al­fall füh­re die Ein­füh­rung eines digi­ta­len Euros zu mehr Effi­zi­enz in den Zah­lungs- und Geschäfts­pro­zes­sen sowie zur Ent­ste­hung neu­er Geschäftsmodelle.

Die Autoren geben zu Beginn eine Defi­ni­ti­on der ver­schie­de­nen Wäh­run­gen und Geldformen.

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