Das Archegos-Debakel

Von Ralf Keuper

Nachdem sich der Sturm (vorerst) gelegt hat, ist es an der Zeit, den Fall Archegos einer vorläufigen Gesamtbetrachtung zu unterziehen.

Das Unheil begann, als die Credit Suisse und Nomura die Öffentlichkeit davon unterrichteten, dass ihnen durch Geschäfte mit dem Hedgefonds Archegos, der offiziell als Family Office firmiert, ein Verlustrisiko von mehreren Milliarden Dollar drohe[1]Credit Suisse und Nomura warnen vor hohen Verlusten. Daraufhin versuchten die Credit Suisse, Nomura und andere ihre für Archegos gehaltenen Wertpapiere so rasch wie möglich zu veräußern. Deutlich schneller reagierten Goldman Sachs[2]Goldman’s risk controls worked well during Archegos fire sale, CEO Solomon says und Morgan Stanley((Morgan Stan…

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