Von Ralf Keuper

Wie ges­tern bekannt wur­de, über­nimmt die spa­ni­sche BBVA, eine der größ­ten Ban­ken­grup­pen der Welt, die ame­ri­ka­ni­sche Bank Simp­le, einen der “Shoo­ting Stars” des New Ban­king, für 117 Mil­lio­nen Dollar.

In den ver­gan­gen Jah­ren wur­de Bank Simp­le, neben der Moven­bank, immer wie­der als Para­de­bei­spiel des Zei­ten­wan­dels im Ban­king genannt. Zwar kei­ne “klas­si­sche” Bank, tritt Simp­le als Ver­mitt­ler zwi­schen Kun­den und Ban­ken auf. Letz­te­re haben in dem Modell von Bank Simp­le eigent­lich nur die Rol­le des Trans­ak­ti­ons­ver­ar­bei­ters. Erklär­tes Ziel von Bank Simp­le war und ist es, das Ban­king für die Kun­den im Front End so ein­fach und trans­pa­rent wie mög­lich zu gestalten.

Bank Simp­le prä­sen­tier­te sich bis­her als Her­aus­for­de­rer des tra­di­tio­nel­len Ban­king. Nun wird die Bank Bestand­teil einer der größ­ten Ban­ken­grup­pen der Welt. Dar­in liegt eine gewis­se Ironie.

Bank Simp­le betont, dass der Ver­kauf nicht aus der Not her­aus erfol­ge, son­dern zu einem Zeit­punkt, in dem sich die Bank in einer aus­ge­spro­chen guten Ver­fas­sung befindet.

Als Grund für den Ver­kauf nennt der Mit-Grün­der Joshua Reich:

BBVA belie­ves i…

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