Das Finanz­we­sen spielt eine Schlüs­sel­rol­le für den Wohl­stand der moder­nen Welt – aber es birgt auch gro­ße Gefah­ren. Wir ver­su­chen, die­se Gefah­ren mit einer Viel­zahl von hoch­ent­wi­ckel­ten mathe­ma­ti­schen Werk­zeu­gen und Tech­ni­ken des Finanz­ri­si­ko­ma­nage­ments zu bewäl­ti­gen. All­zu oft ver­säu­men wir es jedoch, das größ­te Risi­ko anzu­ge­hen – die Gefahr, die von unse­rem eige­nen Ver­hal­ten ausgeht.

Jón Daní­els­son ver­tritt die Ansicht, dass kri­ti­sche Risi­ken von innen her­aus ent­ste­hen, durch die Inter­ak­tio­nen von Ein­zel­per­so­nen und durch deren Über­zeu­gun­gen, Zie­le, Fähig­kei­ten und Vor­ur­tei­le. Er behaup­tet, dass der weit ver­brei­te­te Glau­be, das Risi­ko ent­ste­he außer­halb des Finanz­sys­tems, unse­re Fähig­keit, es zu mes­sen und zu mana­gen, behin­dert, und dass die wahr­schein­li­chen Fol­gen neu­er Vor­schrif­ten dazu bei­tra­gen wer­den, klei­ne Risi­ken zu min­dern, aber per­ver­ser­wei­se die über­mä­ßi­ge Risi­ko­be­reit­schaft för­dern. Daní­els­son zieht Leh­ren aus ver­gan­ge­nen und aktu­el­len Kri­sen, um zu zei­gen, dass Viel­falt der bes­te Weg ist, unser Finanz­sys­tem zu schützen.

Quel­le: The Illu­si­on of Con­trol. Why Finan­cial Cri­ses Hap­pen, and What We Can (and Can’t) Do About It

 

Wei­te­re Informationen:

Book Review: The Illu­si­on of Con­trol: Why Finan­cial Cri­ses Hap­pen, and What We Can (and Can’t) Do About It

The Illu­si­on of Control

The illu­si­on of control

 

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