Payments ohne wesentliche Beteiligung der Banken #2

Von Ralf Keuper

Die Zahlungsabwicklung zwischen Unternehmen (B2B Payments) ist ein hoch profitables und wachstumsstarkes Geschäftsfeld. Jedoch sieht es ganz danach aus, als würden die Banken von diesem Trend kaum profitieren. Die Unternehmen sind nicht mehr so wie früher auf die Zahlungsinfrastruktur der Banken angewiesen. Neue Anbieter und Startups wie Currencycloud, AvidXange, Marquetta und Ripple machen Banken vielleicht nicht überflüssig; auf sie entfällt aber nur noch ein geringer Teil der Einnahmen (Vgl. dazu: B2B payments boring? Think again as companies attract significant venture capital).

Ein Zukunftsfeld ist das Internet der Dinge. Hier müssen Zahlungen zwischen bzw. von Geräten z.T. über Ländergrenzen hinweg abgewickelt werden. Procurement und Finance wachsen zusammen, wofür Ariba Pay beispielhaft ist (Vgl. dazu: B2B-Banking und Plattformökonomie mit Ariba). Das Korrespondenzbanken-Netzwerk lässt sich auf verschiedene Weise umgehen, wie z.B. mit virtuellen Bankkonten oder Brückenwährungen wie Ripple (Vgl. dazu: Korrespondenzbanken – Netzwerke erodieren – neue bankenunabhängige Netzwerke übernehmen).

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