Von Ralf Keuper

Die Aus­sa­ge in Spar­kas­sen-Direkt­bank als Ulti­ma Ratio?, auch Direkt­ban­ken sei­en letzt­lich nur ein Durch­gangs­sta­di­um, hat bei eini­gen Lesern für leich­te Irri­ta­ti­on gesorgt. Wie man denn ange­sichts einer Lebens­dau­er von 30 Jah­ren, wie bei der DKB, von einer mehr oder weni­ger vor­über­ge­hen­den Erschei­nung spre­chen könne?

Ja, wie­so eigentlich?

Die Geschich­te der Direkt­ban­ken in Deutsch­land umfasst sogar mehr als 30 Jah­re. Sie beginnt eigent­lich im Jahr 1965, als die gewerk­schafts­ei­ge­ne BfG die Bank für Spar­an­la­gen und Ver­mö­gens­bil­dung AG (BSV) in Hagen durch eine Umbe­nen­nung der Kre­dit­bank Hagen GmbH grün­de­te. Die Bank arbei­te­te ohne Filia­len und war damit die ers­te Direkt­bank in Deutsch­land (Vgl. dazu: Die ers­te Direkt­bank Deutsch­lands wur­de von einer Gewerk­schaft gegrün­det).

Die BSV lebt in gewis­ser Wei­se bis heu­te wei­ter. Sie ist die Keim­zel­le der heu­ti­gen ING-DiBa, der größ­ten Direkt­bank Deutsch­lands, wie auf Wiki­pe­dia und auf den Sei­ten der ING-DiBa selbst zu erfah­ren ist (Eigen­zi­tat).

War­um also soll­ten Direkt­ban­ken nicht noch wei­te­re 50 Jah­re b…

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