Von Ralf Keuper

Im Zuge der wach­sen­den Ver­brei­tung sozia­ler Netz­wer­ke ver­schafft sich die Medi­a­li­sie­rung im Ban­king lang­sam aber sicher Ein­tritt. Medi­en- bzw. Messaging­platt­for­men wie Face­book, twit­ter, Snaps­hat, WeChat oder Whats­App füh­ren nicht nur zu einem ver­än­der­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten, son­dern, wie aus dem Bei­trag Time and Space Per­cep­ti­on on Media Plat­forms her­vor­geht, auch zur Schaf­fung neu­er Sym­bol- und Sprachwelten.

Als Fol­ge neu­er Erfah­run­gen und Expe­ri­men­te ent­steht ein ande­res Zeit- und Raum­ver­ständ­nis. Die direk­te Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der wird z.T. abge­löst durch die Inter­ak­ti­on in vir­tu­el­len Umge­bun­gen. Neue Sym­bo­le, neue Sprach­for­men entstehen.

Wie weit die­ser Stil­wan­del bereits fort­ge­schrit­ten ist, zeigt u.a. der Arti­kel The che­que is in the tweet. In den USA ist mitt­ler­wei­le, ähn­lich wie der Begriff Goo­geln für die Suche im Inter­net, das Verb ven­mo (von dem Bezahl­dienst ven­mo her­ge­lei­tet) in den Sprach­ge­brauch eingegangen:

Can you ven­mo me some money?

In der Super­sym­bol­wirt­schaft, von der Alvin Toff­ler bereits vor eini­gen Jahr­zehn­ten sprach, gewinnt der die Ober­hand, der es schafft, sei­nen Sprach­duk­tus und sei­ne Sym­bo­le in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung z…

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