Munich Re wagt sich in das Internet der Dinge vor und schließt damit eine Wissenslücke

Von Ralf Keuper

Das wirkt nur auf den ersten Blick ungewöhnlich: Der Rückversicherer Munich Re erwirbt für 300 Millionen Dollar das IoT-Startup Relayr, wie in Munich Re zahlt für Berliner Start-up 300 Millionen Dollar berichtet wird.

Der Versicherer begründet seine Kaufentscheidung damit, auf diese Weise das eigene Wissen im Bereich Internet of Things zu vergrößern. Das IoT wird auch für die Versicherer immer wichtiger – z.B. im Bereich Predictive Maintenance oder ganz allgemein, wenn es darum geht, Schadensfälle in der Fabrik oder im Smart Home vor ihrem Eintreten zu erkennen.

Vor einiger Zeit sagte mir der Vertreter einer großen regionalen Versicherungsgesellschaft, dass die Themen IoT und Blockchain für Industrieversicherer großes Potenzial haben, was für mich zu dem Zeitpunkt noch neu war. Mittlerweile ist das eigentlich nur logisch und konsequent.

Hier ist Munich Re weiter als die Banken. Wenn die Digitalisierung dazu führt, dass aus Daten wieder Dinge werden, dann sind Versicherer und Banken gut beraten, sich das nötige Know How anzueignen und sich an dieser Schnittstelle zu positionieren.

In seinem Buch

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