Die Cryp­to-Welt wur­de die­se Woche erschüt­tert, als FTX, eine der größ­ten Bör­sen für digi­ta­le Wäh­run­gen, die am Ran­de des Zusam­men­bruchs zu ste­hen schien, von sei­nem Riva­len Binan­ce in einem Deal geret­tet wer­den soll­te. Inzwi­schen hat Binan­ce die Über­nah­me abge­sagt und damit eine wei­te­re Schock­wel­le ausgelöst.

FTX galt weit­hin als eines der wen­digs­ten und best­ge­führ­ten Kryp­to­un­ter­neh­men, bis sich sei­ne Finan­zen prak­tisch über Nacht auf­zu­lö­sen began­nen. Grund dafür waren Berich­te, wonach FTX auf einem wacke­li­gen finan­zi­el­len Fun­da­ment steht, wor­auf­hin vie­le Kun­den ihr Geld über­stürzt abzo­gen. Am Mon­tag­abend mel­de­te das Kryp­to­for­schungs­un­ter­neh­men Nan­sen, dass in den vor­an­ge­gan­ge­nen 24 Stun­den mehr als eine hal­be Mil­li­ar­de Dol­lar von der Platt­form abge­flos­sen waren. Nach Anga­ben des Kryp­to­for­schungs­un­ter­neh­mens The Block stell­te FTX am Diens­tag die Bear­bei­tung von Abhe­bun­gen ganz ein. FTX schien in eine “Liqui­di­täts­kri­se” gera­ten zu sein; ihr fehl­ten die Mit­tel, um die Nach­fra­ge nach Abhe­bun­gen zu erfül­len. FTX-Chef Sam Bank­man-Fried ließ in einem inter­nen Ver­merk wis­sen, die Kryp­to­bör­se hät­te in den letz­ten 72 Stun­den Net­to­ab­he­bun­gen in Höhe von rund 6 Mrd. USD zu ver­zeich­nen gehabt; an nor­ma­len Tagen bewe­gen sich die Zu- und Abflüs­se in Höhe von meh­re­ren zehn Mil­lio­nen US-Dollar((

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