Der Grün­der der Kryp­to­wäh­rungs­bör­se Kra­ken, Jes­se Powell, hat die­ser Tage sei­nen Rück­tritt als Geschäfts­füh­rer ver­kün­det. Powell war in einen Kon­flikt mit Kra­ken-Mit­ar­bei­tern ver­wi­ckelt, nach­dem er in die­sem Jahr het­ze­ri­sche Nach­rich­ten über Ras­se und Geschlecht auf dem Slack des Unter­neh­mens gepos­tet hat­te. Er leg­te den­je­ni­gen, die mit sei­nen Wer­ten nicht ein­ver­stan­den waren, nahe, das Unter­neh­men zu ver­las­sen. Eini­ge folg­ten der Aufforderung.

Der Kon­flikt bei Kra­ken begann in die­sem Früh­jahr, nach­dem  Powell die Ver­wen­dung bevor­zug­ter Pro­no­men durch die Mit­ar­bei­ter infra­ge stell­te und sich auf eine lan­ge Dis­kus­si­on dar­über ein­ließ, ob Frau­en von Natur aus weni­ger intel­li­gent sind als Männer.

Eini­ge Mit­ar­bei­ter beschwer­ten sich, wor­auf­hin Powell ein Doku­ment zur Unter­neh­mens­kul­tur ver­öf­fent­lich­te, in dem er die frei­heit­li­chen Wer­te von Kra­ken beschrieb. Er for­der­te die Mit­ar­bei­ter auf, zu kün­di­gen, wenn sie mit dem Doku­ment nicht ein­ver­stan­den sei­en. Als Reak­ti­on auf die Bericht­erstat­tung der Times über den inter­nen Kon­flikt bei Kra­ken twit­ter­te er im Juni, er wol­le das Unter­neh­men “zurück zur Dik­ta­tur” führen.

In dem 31-sei­ti­gen Doku­ment, das an alle 3.200 Mit­ar­bei­ter ging, wur­den die Wer­te des Unter­neh­mens beschrie­ben. In einer spä­ter online ver­öf­fent­lich­ten, über­ar­bei­te­ten Ver­si­on schien es jedoch vor allem die Wer­te von Jes­se Powell wider­zu­spie­geln. Er bezeich­ne­te sei­ne Über­zeu­gun­gen als “liber­tär”, eine poli­ti­sche Phi­lo­so­phie, die das E…

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