Von Ralf Keuper

In die­sem Jahr fei­ert der neue Per­so­nal­aus­weis (nPA) sei­nen 10. Geburts­tag. Trotz­dem will sich so recht kei­ne Fei­er­lau­ne ein­stel­len. Bis­lang machen die Bür­ger von dem Ange­bot, die Dienst­leis­tun­gen der öffent­li­chen Ver­wal­tung digi­tal zu nut­zen, wie bei der Kfz-Anmel­dung, kaum Gebrauch. In der pri­va­ten Wirt­schaft ist der Nut­zungs­grad noch weit­aus geringer.

Um den Per­so­nal­aus­weis und sei­ne online-Aus­weis­funk­ti­on (eID) all­tags­taug­lich und nut­zer­freund­lich zu machen, regen die Autoren von Zehn Jah­re elek­tro­ni­scher Per­so­nal­aus­weis: Wie Deutsch­land ein erfolg­rei­ches eID-Öko­sys­tem auf­bau­en kann ein euro­päi­sches Pro­jekt, das ähn­lich wie GAIA‑X auf­ge­zo­gen ist, an. Was in den skan­di­na­vi­schen und bal­ti­schen Län­dern schon längst Rea­li­tät ist, näm­lich die sek­to­ren­über­grei­fen­de Ver­wen­dung der jewei­li­gen eID-Lösung, soll­te auch in den ande­ren EU-Län­dern mög­lich sein. Das Haupt­au­gen­merk liegt dabei auf dem Finanz­sek­tor. Die­ser soll mit dem Staat eine gemein­sa­me Lösung entwickeln:

Der Blick ins Aus­land zeigt, dass vor allem eID-Lösun­gen, die in enger Koope­ra­ti­on zwi­schen Staat und Wirt­schaft ent­wi­ckelt wur­den, erfolg­reich sind. Die­se eID-Lösun­gen wer­den von einem Groß­teil der Bevöl­ke­rung rege genutzt, weil sie sich für eine Viel­zahl von On…

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