Digitalisierung treibt die Bank-IT an ihre Leistungsgrenzen #4

Von Ralf Keuper

Die Panne der Comdirect Bank in ihrem Online-Banking hat an vielen Stellen dazu geführt, die Belastbarkeit der IT-Systeme in den Banken zu thematisieren.

Sind die Banken angesichts der fortschreitenden Digitalisierung (Online Banking, Mobile Banking) überhaupt noch in der Lage, ihre IT-Systeme sicher bzw. ausfallsicher zu halten? Sind die Systeme nicht zu alt, die Softwarecodes, häufig noch in Cobol, nur noch für wenige Eingeweihte zu warten? Ist die Komplexität, die Abhängigkeit der Applikationen und Prozesse, nicht schon so unübersichtlich geworden, dass man beim Einspielen eines Updates, auch nach umfangreichen Tests, nicht mehr sicher davon ausgehen kann, alle Seitenwirkungen abgedeckt zu haben? Welche Rolle spielt der menschliche Faktor, welche Bedeutung kommt den Verfahren (Testmanagement, Lizenzmanagement, Prozessmanagement, Enterprise Architecture Management, Releasemanagement, Deployment) zu?

Einige, wie Caspar Tobias Schlenk in Fintechs profitieren vom Datenskandal der Comdirect, glauben schon, die Fintech-Startups wären Nutznießer der jüngsten Systemstörungen, w…

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0 Antworten zu Digitalisierung treibt die Bank-IT an ihre Leistungsgrenzen #4

  1. Avatar Anonym sagt:

    “Fintechs profitieren vom Datenskandal der Comdirect, glauben schon, die Fintech-Startups wären Nutznießer der jüngsten Systemstörungen”. Ich behaupte das Gegenteil. Sowas treibt die Leute eher weg zu den alteingesessenen wie den Volksbanken. Keine Experimente wie Number26

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