Die Deutsche Bank im Sog der Datengravitation

Von Ralf Keuper

Die Digitalisierung treibt die IT-Systeme der Banken an ihre Leistungsgrenzen. Um die stetig wachsenden Datenmengen managen zu können, sind sie immer häufiger auf die Cloud-Lösungen der sog. Hyperscaler wie Google, Amazon oder Microsoft angewiesen. Damit geraten sie in den Sog der Datengravitation und dadurch bedingt in die Abhängigkeit von Google & Co1)Banking: Im Sog der Datengravitation.

Ein Dilemma.

Aktuelles Beispiel: Die Deutsche Bank

Mit der Hilfe der Google Cloud hofft die Deutsche Bank, die digitale Transformation beschleunigen zu können2)Deutsche Bank und Google werden Partner. So will man den Kunden neue, digitale Produkte und Leistungen anbieten, die den Dialog mit der Bank erleichtern und verbessern sollen. Um die großen Datenmengen gezielt für die Verbesserung der eigenen Services und Produkte verwenden zu können, sind Auswertungen mit den Mitteln der Künstlichen Intelligenz/Machine Learning erforderlich. Alleine ist die Deutsche Bank dazu, sowohl von den technischen wie auch den personellen Kapazitäten her, nicht in der Lage.

Die Deutsche Bank begibt sich damit in die Abhängigkeit von Google, eines Mitbewerbers im Zahlungsverkehr und im Geschäft mit Privatkunden.

Warum die Datengravitation eine der größten Herausforderungen für die Banken ist, beschreibt Simon Axon …

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