Eine PwC-Studie warnt vor demografisch bedingtem Kundenschwund bei Sparkassen bis 2045. Der Befund ist nicht unbedingt falsch—aber er trifft die eigentliche Diagnose nicht einmal zur Hälfte. Das Geschäftsmodell der Sparkassen erodiert seit Jahren aus anderen Gründen: durch den Verlust des Zahlungsverkehrs, eine Kette gescheiterter Digitalversuche, die Abwanderung zu Neobanken und Neobrokern und eine Verbundstruktur, die Wandel strukturell verhindert. Demografie ist Beschleuniger—nicht Ursache.
Eine Beratungsstudie, die Handlungsbedarf signalisiert, rahmt das Problem so, dass es als exogenes Schicksal erscheint. PwC hat das mit ihrer Analyse „Deutsche Banken im Demografie-Check” gut verstanden. Die Kernaussage: Sparkassen könnten bis 2045 durchschnittlich rund zwölf Prozent ihrer Kunden verlieren, einzelne Institute sogar über dreißig Prozent—weil in mehr als sechzig Prozent ihrer Geschäftsgebiete die Bevölkerung stagniert oder schrumpft. Das Regionalprinzip, einst Stabilitätsanker, werde zum Risikofaktor.
Die Richtung stimmt halbwegs. Aber das Framing dient dem Verkauf von Beratungsleistungen womöglich besser als dem analytischen Gehalt.
Was die Studie methodisch leistet—und was sie ausblendet
Die Geschäftsgebiete der Institute werden auf Basis von Filialstandorten definiert. Das ist methodisch zirkulär: Sparkassen haben seit Jahren systematisch Filialen geschlossen, oft gegen erheblichen kommunalen Widerstand. Wer das schrumpfende Netz als Messpunkt nimmt, wertet eine Managemententscheidung zum demografischen Schicksal um. Die Studie bildet nicht ab, was ist—sie bildet ab, was das Management bereits vollzogen hat.
Hinzu kommt: Die Bevölkerungsprojektionen bis 2045 basieren auf Szenarien des Statistischen Bundesamts, deren Migrationsannahmen nach den Einwanderungswellen von 2015 und 2022⁄23 methodisch besonders umstritten sind. Welches Szenario PwC konkret verwendet hat, bleibt auf der öffentlich zugänglichen Studienseite unausgewiesen. Je nach Variante verschieben sich die Ergebnisse erheblich—die dramatische Schlagzeilenzahl von dreißig Prozent wählt das ungünstigste Ende der Verteilung.
Das entscheidende methodische Eingeständnis findet sich versteckt im Kleingedruckten: Weder veränderte Kundenpräferenzen noch technologische Umbrüche sind in der Projektion berücksichtigt. Die Studie modelliert einen demografischen Reineffekt—und schließt damit exakt jene Faktoren aus, die für die tatsächliche Erosion des Sparkassengeschäftsmodells bestimmend sind. Was bleibt, ist ein Transformationsbedarf-Signal an potenzielle Beratungskunden.
Der verlorene Schlüssel
Eckhart van Hooven, langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, formulierte es vor Jahrzehnten mit einer Präzision, die bis heute nicht an Gültigkeit verloren hat: Wer den Zahlungsverkehr kontrolliert, hat auch den Schlüssel zum übrigen Bankgeschäft und darüber hinaus.
Dieser Schlüssel liegt nicht mehr bei den Sparkassen. Er liegt bei PayPal, Apple und Google.
Die Übergabe vollzog sich nicht durch eine strategische Entscheidung, sondern durch eine Abfolge von Unterlassungen. Als PayPal im deutschen Online-Handel Fuß fasste, reagierte die deutsche Kreditwirtschaft nicht. Als netzwerkfähige Checkoutlösungen zum Standard wurden, fehlte das koordinierte Gegenangebot. Giropay blieb Nische. Als paydirekt 2015 startete, hatte PayPal im deutschen Markt bereits rund zwanzig Millionen Nutzerkonten—ein Netzwerkeffekt, den kein Konsortialprodukt mehr einholen konnte.
Die Bedeutung dieses Verlustes geht weit über den Zahlungsverkehr hinaus. Van Hoovens Schlüsselprinzip beschreibt eine ökonomische Logik: Zahlungsverkehr ist der dichteste Berührungspunkt zwischen Bank und Kunde—und damit die Datenquelle, die Kreditbeurteilung, Produktempfehlung und Kundenbindung fundiert. Wer die Transaktion sieht, sieht das Verhalten. Wer das Verhalten sieht, hat den Informationsvorteil, der das gesamte Bankgeschäft trägt. Dieser Vorteil ist abgewandert.
Der jüngste Versuch, die verlorene Position zurückzugewinnen, heißt Wero und folgt strukturell exakt dem paydirekt-Muster: Konsortialprojekt, institutionelle Koalitionsbildung, späte Markteinführung, bescheidene Nutzerakzeptanz. Die Kommunikationsintensität der Verbände steht in charakteristischem Missverhältnis zur operativen Marktrelevanz—das Muster der PR-Schere wiederholt sich.
Was kommt, ist strukturell noch gravierender. Im aufkommenden Agentic Commerce werden KI-Agenten zunehmend autonom Transaktionen im Auftrag menschlicher Nutzer auslösen. Die Anforderungen an Zahlungsinfrastruktur verschieben sich grundlegend: Autorisierungslogik für nicht-menschliche Auftraggeber, programmatisch steuerbare Ausgabelimits, API-native Schnittstellen. PayPal entwickelt bereits Agent-Payment-APIs. Stripe ist strukturell für programmierbare Autorisierungslogik ausgelegt. Die deutschen Sparkassen sind in dieser Diskussion absent—nicht aus fehlendem Willen, sondern weil der Weg dorthin über eine API-first-Architektur und ein Developer-Ökosystem führt, das im Verbundkonsens nicht entsteht.
Der Graveyard der Eigenversuche
Das eigentlich Aufschlussreiche an der Lage der Sparkassen ist nicht, dass sie von außen unter Druck geraten sind. Es ist, dass sie wiederholt selbst versucht haben, gegenzusteuern—und wiederholt auf dieselbe Weise gescheitert sind.
kwitt, der P2P-Überweisungsdienst, war technisch funktionsfähig, aber ohne Netzwerkeffekte außerhalb des Sparkassensystems. Wer kwitt nutzen wollte, brauchte ein Gegenüber, das ebenfalls Sparkassenkunde war—der klassische Kaltstart-Zirkel, den Konsortialprodukte strukturell nicht überwinden können.
yomo, die digitale Jugendbank als Antwort auf N26, scheiterte nicht am Konzept, sondern an der institutionellen Inkompatibilität: Produktentscheidungen im Verbundkonsens, fehlende Bereitschaft zur echten Kannibalisierung des Bestandsgeschäfts, keine eigenständige Risikobereitschaft.
yes, die digitale Identitäts- und Open-Banking-Plattform der Deutschen Kreditwirtschaft, hat eine institutionelle Existenz, aber keine Marktrelevanz erreicht. Geringe Adoptionsraten, fehlende Entwicklergemeinschaft, keine Netzwerkeffekte.
Das übergreifende Muster dieser drei Fälle—und von paydirekt/Wero als dem prominentesten Beispiel—ist kein Zufall und kein Führungsversagen im personalistischen Sinne. Es ist ein systemisches Organisationsversagen, das aus der Verbundstruktur selbst folgt: Innovationen müssen konsensfähig sein, dürfen das Kerngeschäft nicht kannibalisieren und müssen mit allen Mitgliedsunternehmen kompatibel bleiben. Das ist strukturell inkompatibel mit der Logik digitaler Plattformentwicklung, die Geschwindigkeit, Fokus und die Bereitschaft voraussetzt, das eigene Bestehende zu zerstören.
Neobanken und Neobroker: die doppelte Segmentierung
Während Zahlungsverkehr und digitale Eigenversuche das Mengengeschäft betreffen, greift eine parallele Entwicklung das Margensegment an.
Neobanken wie N26 und Revolut haben das Girokonto-Modell von der Kostenseite her demontiert: keine Filialkosten, kein teures Personal, schlanke Prozesse. Das allein wäre noch handhabbar. Gefährlicher ist die Neobroker-Abwanderung, weil sie genau das Segment trifft, auf das Sparkassen für ihre Margen angewiesen sind.
Trade Republic hat mit rund acht Millionen Kunden, einem 4‑Prozent-Zins auf Cash-Bestände und einem transparenten ETF-Sparplanmodell eine Kundenbindung aufgebaut, die auf Produktphilosophie basiert—passiv, kostentransparent, indexorientiert —, der die klassische Sparkassen-Anlageberatung mit DekaBank-Produkten strukturell nichts entgegenzusetzen hat. Scalable Capital adressiert die vermögendere Kohorte mit ähnlicher Logik.
Das Quersubventionierungsmodell des klassischen Retail-Banking—das günstige Girokonto wird durch marginstarke Kredit‑, Anlage- und Versicherungsprodukte finanziert—erodiert von beiden Seiten gleichzeitig: oben durch Plattformen, die die transaktionale Schnittstelle übernehmen, und von der Seite durch Neobroker, die die renditestärksten Kundensegmente abziehen. Was demografischer Kundenschwund für das Volumen bedeutet, bedeutet die Neobroker-Abwanderung für die Qualitätsseite des Portfolios.
Luhmann im ländlichen Raum
Die PwC-Studie betont den ländlichen Raum als Hauptrisikozone. Das verdient eine kritische Betrachtung—nicht weil die Beobachtung falsch ist, sondern weil die Kausalität verkehrt ist.
Niklas Luhmann hat eine Unterscheidung formuliert, die hier direkten analytischen Wert hat: Distanz vom Zentrum ist vor allem dann ein Problem, wenn man nicht von Interaktion auf Kommunikation umschalten kann.
Interaktionssysteme setzen physische Kopräsenz voraus. Die historische Rechtfertigung des Sparkassen-Filialnetzes in der Fläche war diese Logik: Kreditgespräch, Beratung, Vertragsunterzeichnung als anwesenheitsabhängige Leistungen. Solange Banking Interaktion war, war Präsenz funktional notwendig.
Kommunikation im Luhmannschen Sinne ist medienbasiert und präsenzunabhängig. Sobald Banking vollständig als Kommunikation organisierbar ist—digitale Kontoeröffnung, Online-Kredit, App-basierte Beratung, automatisierte Abwicklung —, entfällt die strukturelle Notwendigkeit physischer Präsenz. Damit entfällt auch die geografische Benachteiligung des ländlichen Raums.
Was die Internetinfrastruktur betrifft, hat der ländliche Raum in Deutschland erheblich aufgeholt. Der Breitbandausbau hat die Konnektivitätslücke gegenüber städtischen Zentren weitgehend verringert. Der Wechsel von Interaktion zu Kommunikation ist technisch möglich. Das Problem ist nicht die Infrastruktur des ländlichen Raums—das Problem ist, dass Sparkassen diesen Wechsel institutionell nicht vollzogen haben. Ihre digitalen Angebote sind gegenüber neobank-nativen Alternativen nicht wettbewerbsfähig.
Die Luhmann-Folie dreht die PwC-These um. Nicht der ländliche Raum ist das Problem, sondern die Unfähigkeit der Institute, die eigene Leistungserbringung von Interaktion auf Kommunikation umzustellen. Der geografische Nachteil ist hausgemacht, nicht schicksalhaft. Was auf Trustpilot und ähnlichen Plattformen dokumentiert ist—Bewertungen zwischen 1,5 und 2,2, Beschwerden über Gebührenerhöhungen, Filialschließungen und rückständige Apps —, bestätigt, dass der Übergang nicht als Qualitätsversprechen organisiert wurde, sondern als Kostenabbau.
Die institutionelle Blockade
Hinter allen genannten Einzelentwicklungen liegt eine gemeinsame Struktur: eine doppelte institutionelle Blockade, die strategischen Wandel systematisch verlangsamt.
Das Regionalprinzip ist keine Geschäftsmodellentscheidung, sondern eine rechtliche Bindung in den Sparkassengesetzen der Länder. Es schützt jedes Institut vor internem Wettbewerb—und schützt damit zugleich vor dem Selektionsdruck, der in Märkten die Anpassungsdynamik treibt.
Die zwölf regionalen Sparkassenverbände—Machtinstanzen mit eigenen Personal‑, Finanz- und Strategieinteressen—konkurrieren um Einfluss auf IT-Vergaben, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Beratungsmandate ihrer Mitgliedsinstitute. Fusionen über Verbandsgrenzen hinweg sind institutionell außerordentlich schwer zu realisieren: Der Verband hat kein Interesse, Mitglieder—und damit Verbandsgebühren und Einfluss—abzugeben. Der DSGV als Dachverband hat begrenzte Steuerungsmacht hinter dieser Dezentralisierung. Kommunikative Zentralisierung bei realer Entscheidungsdezentralisierung—die PR-Schere auf Verbandsebene.
Luhmann formuliert: Systeme selektieren ihre Umwelt nach Maßgabe ihrer eigenen Strukturen. Sparkassen selektieren Marktentwicklungen durch die Brille des Verbundkonsenses—was nicht konsensfähig ist, wird als nicht handlungsrelevant behandelt, bis es zu groß ist, um ignoriert zu werden. PayPal war irgendwann zu groß. N26 war irgendwann zu groß. Trade Republic ist dabei, es zu werden.
Die vollständige Diagnose
Die PwC-Studie ist ein Beratungsprodukt mit kommunikativem Ziel: Handlungsbedarf signalisieren, ohne Hauptverantwortliche—Vorstände, Verbandsfunktionäre, kommunale Träger—direkt zu adressieren. Demografie ist dafür das ideale Framing, weil es Druck als exogenes Schicksal beschreibt.
Die vollständige Diagnose ist eine andere. Das Geschäftsmodell der Sparkassen erodiert aus sieben Richtungen gleichzeitig: durch Plattformdisintermediation, durch Neobank- und Neobroker-Segmentierung, durch den Verlust des transaktionalen Schlüssels an PayPal und Apple, durch eine Kette von Eigenversuchen, die am Verbundkonsens scheiterten, durch Kundenzufriedenheitsdefizite, durch institutionelle Blockadestrukturen auf Verbands- und Rechtsebene—und durch demografischen Wandel als Beschleuniger all dessen.
Van Hoovens Schlüssel liegt seit Jahren bei anderen. Die Frage, die die PwC-Studie nicht stellt, ist die einzig relevante: Warum hat die bundesdeutsche Kreditwirtschaft mit jahrzehntelang günstiger Ausgangsposition—Einlagenkapital, Flächenpräsenz, Kundenvertrauen—keine einzige digitale Plattform mit relevanter Marktposition hervorgebracht? Die Antwort liegt nicht in fehlenden Ressourcen. Sie liegt in der institutionellen Verfassung—und in dem Rat, den sich die Sparkassen gelegentlich von außen geholt haben oder der ihnen von außen erteilt wurde. Dass eine der prominentesten Quellen dieses Rats nun eine Studie vorlegt, die das eigentliche Problem umrahmt statt benennt, und damit die nächste Beratungsrunde eröffnet, ist keine Überraschung. Es ist Teil des Musters.
Ralf Keuper
Quellen:
Primärquelle: PwC-Studie
- PwC Deutschland: Deutsche Banken im Demografie-Checkhttps://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/demografie-der-banken.html
- t‑online: Sparkassen-Studie deckt unsichere Zukunft und Sorge vor Kundenschwund auf https://www.t‑online.de/finanzen/aktuelles/id_101230396/sparkassen-studie-deckt-unischere-zukunft-und-sorge-vor-kundenschwund-auf.html
paydirekt / Giropay / Wero
- IT-Finanzmagazin: Abschied von Paydirekt/Giropay – Hoffen auf EPI/Wero (Januar 2025) https://www.it-finanzmagazin.de/abschied-von-paydirekt-giropay-hoffen-auf-epi-wero-220711/
- heise online: Internetbezahldienst: Giropay geht, Wero kommt (Juni 2024) https://www.heise.de/news/Giropay-geht-Wero-kommt-9764295.html
- CIO.de: Giropay ist Geschichte (Januar 2025) https://www.cio.de/article/3701862/giropay-ist-geschichte.html
- Wikipedia: Wero https://de.wikipedia.org/wiki/Wero
- Bankstil: Wero und die PR-Schere: Europas Zahlungsambition zwischen Nutzerbasis und Handelswirklichkeit https://bankstil.de/wero-und-die-pr-schere-europas-zahlungsambition-zwischen-nutzerbasis-und-handelswirklichkeit/
yomo
- Finance Forward: Letzte Sparkassen verabschieden sich von Yomo – Konto-Eröffnung nicht mehr möglich (Mai 2020) https://financefwd.com/de/yomo-abschied/
- IT-Finanzmagazin: Das Scheitern von Yomo: Sparkassen ziehen beim Smartphone-Konto den Stecker (Februar 2020) https://www.it-finanzmagazin.de/das-scheitern-bei-yomo-sparkassen-ziehen-beim-smartphone-konto-den-stecker-100603/
- Handelsblatt: Sparkassen verabschieden sich vom Smartphone-Konto „Yomo” (August 2020)https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/zahlungsverkehr-die-sparkassen-verabschieden-sich-vom-smartphone-konto-yomo/26144386.html
- Payment & Banking: Yomo – war doch klar, ist zu leicht (Februar 2020) https://paymentandbanking.com/yomo-war-doch-klar-ist-zu-leicht/
- Finanz-Szene: Die Yomo-App der Sparkassen. Eine Chronologie zum Abschied (Juni 2022) https://finanz-szene.de/digital-banking/die-yomo-app-der-sparkassen-eine-chronologie-zum-abschied/
- Bankstil: Sparkassen verabschieden sich von Yomo (Februar 2020) https://bankstil.de/sparkassen-verabschieden-sich-von-yomo/
- Bankstil: Scheitert Yomo? – Sparkassen weiter im Selbstzerlegungsmodus (Februar 2018) https://bankstil.de/scheitert-yomo-sparkassen-weiter-im-selbstzerlegungsmodus/
- Bankstil: Sparkassen planen mit eigener Smartphone-Bank den Befreiungsschlag (Mai 2016) https://bankstil.de/sparkassen-planen-mit-eigener-smartphone-bank-den-befreiungsschlag/
yes (Identitätsdienst)
- Horizont: ID-Dienste Verimi und Yes fusionieren (Dezember 2022)https://www.horizont.net/tech/nachrichten/start-ups-id-dienste-verimi-und-yes-fusionieren-204478
- Verimi: Zusammenlegung der führenden Ident- & ID-Wallet-Lösungen (November 2022)https://verimi.de/presspost/verimi-und-yes-schliessen-sich-zusammen-deutsche-wirtschaft-buendelt-die-kraefte-fuer-digitale-identitaeten/
- Payment & Banking: Die Sparkasse und YES: Das Single-Sign-On-System für Banken (2017)https://paymentandbanking.com/yes-das-single-sign-on-system-fuer-banken/
- Finanz-Szene: Wie sich die deutschen Banken beim Thema „digitale Identitäten” verheddern (Juli 2022)https://finanz-szene.de/digital-banking/wie-sich-die-deutschen-banken-beim-thema-digitale-identitaeten-verheddern/
Trade Republic / Scalable Capital
- Das Investment: Trade Republic knackt 100-Milliarden-Marke (Januar 2025)https://www.dasinvestment.com/trade-republic-vier-millionen-neukunden-100-milliarden-vermoegen/
- Die Privatbank: Trade Republic knackt zehn Millionen Kunden – und öffnet Private Markets für die Masse(Oktober 2025) https://www.die-privatbank.de/artikel/trade-republic-knackt-zehn-millionen-kunden-und-oeffnet-private-markets-fur-die-masse
- WirtschaftsWoche: Scalable Capital oder Trade Republic? Neobroker 2026 im Vergleichhttps://www.wiwo.de/vergleich/scalable-capital-oder-trade-republic/
Sparkassenverbände
- Bankstil: Sparkassen im Umbruch: Zwischen Digitalisierung und Machtspielen https://bankstil.de/sparkassen-im-umbruch-zwischen-digitalisierung-und-machtspiel/
- Die Sparkassen im Wandel – Zwischen digitalem Aufbruch und struktureller Trägheit https://bankstil.de/die-sparkassen-im-wandel-zwischen-digitalem-aufbruch-und-struktureller-traegheit/
Filialentwicklung der Sparkassen
- Deutsche Bundesbank: Bankstellenentwicklung im Jahr 2024 (Juli 2025)—Kernzahlen: Sparkassen 2024 erstmals unter 7.000 Filialen (6.926); gesamter Rückgang 2024: 1.631 Zweigstellen (–8,4 %) auf 17.870 bundesweit https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/bankstellenentwicklung-im-jahr-2024–945292
- Statista / Deutsche Bundesbank: Anzahl der Sparkasseninstitute und ihrer inländischen Zweigstellen 1990–2023— Zeitreihe seit 1990; 2023: 354 Sparkassen / 6.965 Zweigstellenhttps://de.statista.com/statistik/daten/studie/6698/umfrage/anzahl-der-sparkassen-und-inlaendischen-zweigstellen-seit-dem-jahr-1990/
- Nexiga: Entwicklung der Sparkassen-Standorte Deutschland—1990: über 19.000 Sparkassenstandorte; 2000: 562 Institute; Stand ca. 2023: rund 13.000 Gesamtstandorte, davon unter 9.000 mit Personal besetzthttps://nexiga.com/sparkassen-standorte/
- Citywire / Finanz-Szene: Filialschließungen: So viele Sparkassen haben tatsächlich Standorte geschlossen—2020 schlossen knapp 8 % aller ~12.191 Sparkassenfilialen; BW Bank kündigte Schließung von 40 % an; Naspa –14 % https://citywire.com/de/news/filialschlie%C3%9Fungen-so-viele-sparkassen-haben-tats%C3%A4chlich-standorte-geschlossen/a2425567
- t‑online: Banken und Sparkassen: Fast jede zehnte Filiale machte 2024 zu https://www.t‑online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_100826066/banken-und-sparkassen-fast-jede-zehnte-filiale-machte-2024-zu.html
Kundenbewertungen:
- Bankstil: Bewertungen der Sparkassen auf Trustpilot https://bankstil.de/bewertungen-der-sparkassen-auf-trustpilot/
Theoretische und historische Referenzen
- Eckhart van Hooven (ehem. Vorstandsmitglied Deutsche Bank): Zitat zur Bedeutung des Zahlungsverkehrs: https://bankstil.de/zahlungsverkehr-als-schluessel-fuer-das-restliche-bankgeschaeft/
- Niklas Luhmann: Unterscheidung Interaktionssystem / Kommunikationssystem
- Luhmann, Niklas: Soziale Systeme. Grundriss einer allgemeinen Theorie, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1984, insb. Kap. 10 (Interaktion und Gesellschaft)
- Luhmann, Niklas: Die Gesellschaft der Gesellschaft, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1997, Bd. 1, S. 812 ff.
- Statistisches Bundesamt (Destatis): Bevölkerungsvorausberechnung – Szenarien bis 2045⁄2070https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/_inhalt.html
Weiterführend
- Payment & Banking: Identitätskrise: Warum es keine digitale Identität made in Germany geben wird? (April 2020) https://paymentandbanking.com/identitaetskrise-warum-es-keine-digitale-identitaet-made-in-germany-geben-wird/
- IT-Finanzmagazin: Yomo – aus & vorbei (2021) https://www.it-finanzmagazin.de/yomo-aus-und-vorbei-106702/
- Bansktil: Warum die Sparkassen mit ihren Digitalisierungsinitiativen immer wieder scheitern https://bankstil.de/warum-die-sparkassen-mit-ihren-digitalisierungsinitiativen-immer-wieder-scheitern-werden/
- Statistisches Bundesamt (Destatis): Bevölkerungsvorausberechnung – Szenarien bis 2045⁄2070https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/_inhalt.html
