Von Ralf Keuper

Soll­te man die Ent­wick­lung der Com­merz­bank in den letz­ten Jah­ren mit weni­gen Wor­ten beschrei­ben, so könn­te man vom “Rasen­den Still­stand” spre­chen. Die zahl­rei­chen Initia­ti­ven und Ände­run­gen an der Stra­te­gie haben es bis­her nicht ver­mocht, der Bank ein lang­fris­tig trag­fä­hi­ges Geschäfts­mo­dell zu geben. Der Befund, der Tenor des Bei­trags Modell Schrumpf­kopf von brand­eins aus dem Jahr 2011 gel­ten im Grun­de noch immer.

In ihrem Retail Ban­king Kom­pass 2016 attes­tiert Moon­roc der Com­merz­bank eine Sta­bi­li­sie­rung der Ertrags­si­tua­ti­on wäh­rend der letz­ten Jah­re. Es sei ihr gelun­gen, den Nega­tiv­trend aus den Jah­ren zuvor zu stop­pen. Vor allem im Retail­seg­ment konn­te die Com­merz­bank den Gewinn deut­lich stei­gern. Die Cost Inco­me Ratio (CIR) ist mit 86% jedoch noch immer aus­ge­spro­chen schwach. Einen wirk­lich nach­hal­ti­gen und schwung­vol­len Wachs­tums­pfad kön­nen die Autoren bei der Com­merz­bank jedoch nicht fest­stel­len. Der Blick auf die Finanz­kenn­zah­len der Com­merz­bank der letz­ten Jah­re bestä­tigt die­sen Ein­druck. Ein Auf und Ab.

Momen­tan scheint sich die Situa­ti­on bei der Com­merz­bank wie­der zu ver­schlech­tern, wie aus ver­schie­de­nen Bei­trä­gen hervorgeht:

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