Von Ralf Keuper 

Das Retail Ban­king steht von vie­len Sei­ten unter Druck. Neben dem Dau­er­bren­ner Digi­ta­li­sie­rung zählt dazu auch die Nied­rig­zins­po­li­tik der EZB. Das Geschäft der Spar­kas­sen, Volks­ban­ken sowie der Deut­schen Bank und der Com­merz­bank war schon mal ein­fa­cher; das (gesamt-)wirtschaftliche Umfeld freund­li­cher. Das hin­ter­lässt sei­ne Spu­ren in den Stra­te­gien und Bilan­zen der Insti­tu­te. Je nach­dem, wie gut die Stra­te­gie an das Wett­be­werbs­um­feld ange­passt ist, um so bes­ser sehen die Finanz- und die ande­ren rele­van­ten Kenn­zah­len aus.

In ihrem Retail Ban­king Kom­pass 2016 zeigt das Moon­roc Insti­tu­te of Eco­no­mic Rese­arch, ver­tre­ten durch die Autoren Dr. Thors­ten Stus­ka, Mar­tin Rich­ter und Kai Rit­ter, den aktu­el­len Zustand im Retail Ban­king in Deutsch­land. Unter­sucht wur­den die gro­ßen Ban­ken­grup­pen und Insti­tu­te in Deutsch­land. Die Autoren geben zunächst einen Über­blick über die wirt­schaft­li­che Gesamt­si­tua­ti­on sowie über die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen im Retail Ban­king, bevor sie sich den Ban­ken selbst zuwenden.

Bei der Ana­ly­se ori­en­tie­ren sich die Autoren u.a. an vier Fragen:

  • Bie­tet die Dienst­leis­tung der Ban­ken dem Kun­den in der ZIEM (Zero Inte­rest, Eased Money)-Welt wirk­lich einen Mehrwert?
  • Wie hoch ist die Zah­lungs­be­reit­schaft für die­sen Mehrwert?
  • Wie wol­len die Kun­den mit der Bank interagieren?
  • Wel­che Rol­le geste­hen die Kun­den der Bank in ihrem Leben zu?

Die ein­zel­nen Institute/​Bankengruppen wer­den ent­lang der …

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