Von Ralf Keuper

Nach Ansicht der auf Ban­ken spe­zia­li­sier­ten Unter­neh­mens­be­ra­tung zeb in Wie digi­tal sind Euro­pas Ban­ken? zeb.digital pul­se check 2.0 haben Euro­pas Ban­ken auf dem Weg zur digi­ta­len Trans­for­ma­tio­nen in den letz­ten Jah­ren, trotz hoher Inves­ti­tio­nen, kei­ne nen­nens­wer­ten Fort­schrit­te erzie­len können.

Noch immer, so die Autoren, wer­den 90 Pro­zent der Erträ­ge über die off­line-Kanä­le, d.h. Filia­len, erzielt. Der­zeit sei unter Euro­pas Ban­ken kein “Digi­tal Lea­der” zu erken­nen. Ein Digi­tal Lea­der zeich­net sich dadurch aus, dass er alle Facet­ten eines digi­ta­len Geschäfts- und Betriebs­mo­dells umfas­send abdeckt. Die Autoren bemän­geln, dass sich die Ban­ken auf der Suche nach Ant­wor­ten und Anre­gun­gen vor­wie­gend an der eige­nen Bran­che ori­en­tie­ren, was zu einer bedenk­li­chen Blick­ver­en­gung führt:

Die euro­päi­schen Ban­ken rich­ten die Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie zur Trans­for­ma­ti­on ihrer Geschäfts­mo­del­le haupt­säch­lich am direk­ten Ban­ken­wett­be­werb aus. Wirk­lich inno­va­ti­ve Ansät­ze, die z. B. auf die Erwei­te­rung des Ange­bots im Nicht­ban­ken­be­reich und die Erschlie­ßung neu­er Erlös­quel­len abzie­len, sind bei die­ser Her­an­ge­hens­wei­se kaum zu beobachten.

Die Autoren wei­sen auf die Ver­triebs­kraft der gro­ßen Inter­net­kon­zer­ne wie Goog­le, Ama­zon, Apple, Face­book und Ali­b­a­ba (GAAFA) hin, die über ihre divers…

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