Von Ralf Keuper

Bei der Durch­sicht alter Arti­kel fes­sel­ten kürz­lich eini­ge Bei­trä­ge aus der Zeit um die Jahr­tau­send­wen­de mei­ne Auf­merk­sam­keit. Das weni­ger aus nost­al­gi­schen Grün­den, als viel­mehr des­halb, da sich die Autoren schon damals ernst­haft mit der wach­sen­den Kon­kur­renz aus dem Inter­net aus­ein­an­der­setz­ten. Vie­les kommt einem mit Blick auf die aktu­el­le Situa­ti­on bekannt vor.

So skiz­zier­ten Micha­el Sal­mo­ny und Micha­el A. Denck (damals bei­de Mit­ar­bei­ter der DG Bank) in ihrem Bei­trag Mul­ti­ban­king: Auf dem Weg zur neu­en Bank schon ziem­lich genau die Marsch­rou­te, die das Ban­king in den nächs­ten Jah­ren durch­lau­fen wür­de. Dabei wid­me­ten sie der damals ers­ten vir­tu­el­len Bank, der Secu­ri­ty First Net­work Bank, einem Vor­läu­fer von Bank Simp­le und der Moven­bank, beson­de­re Auf­merk­sam­keit. Booz Allen  & Hamil­ton schätz­te, dass bis zum Jahr 1999 welt­weit 1.500 ähn­li­che Ban­ken im Inter­net ver­tre­ten sein wür­den. Resü­mie­rend hiel­ten Sal­mo­ny und Denck fest:

Die Tech­no­lo­gi­sie­rung des Bank­ge­schäfts wird jeden­falls wei­ter vor­an­schrei­ten. Dabei haben sich die Gewich­te in jüngs­ter Zeit deut­lich ver­scho­ben: Im Vor­der­grund steht weni­ger die Auto­ma­ti­sie­rung des Back Office oder die Ratio­na­li­sie­rung durch Kundenselbst…

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