Jürgen Ponto: Vordenker des New Banking

Von Ralf Keuper

Es mag vermessen erscheinen, einen Bankier, der bereits vor 36 Jahren eines gewaltsamen Todes starb, zum Vordenker des New Banking zu erklären. Dennoch ist es für mich so.

Warum, wird hoffentlich anhand der folgenden Textpassage deutlich:

Vor allem aber: Je verzweigter die Aktivitäten des einzelnen Unternehmens werden, je mehr rechtliche Bestimmungen und ökonomische Fakten im In- und Ausland zu beachten sind, desto weniger wird ein Unternehmen beim Betreten von Neuland an eigene Erfahrungen anknüpfen können. Hier haben die Banken neue Beratungsfunktionen zu übernehmen. Keineswegs braucht dabei nur auf das zurückgegriffen werden, was bei den Banken aus den weitverzweigten Geschäftsverbindungen fast von selbst in Haus kommt. Dieser gewissermaßen passive, wenngleich schon für sich ungemein nützliche Erfahrungsschatz wird vielmehr künftig verstärkt und aktiv durch eigene Marktstudien, Rechtsvergleiche und anderes mehr angereichert werden müssen. Dabei ist zwangsläufig auch auf außenstehende Institutionen, auf spezialisierte Zulieferer, zurückzugreifen. Die Banken werden zunehmend die Rolle einer Clearingstelle und Drehscheibe eines auf die praktischen Bed…

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