Von Ralf Keuper

Im Meta­ver­sum, der Welt der Web 3.0 – Anwen­dun­gen ist es wich­ti­ger denn je, eine trag­ba­re und kom­pa­ti­ble digi­ta­le Iden­ti­tät zu haben, die die Pri­vat­sphä­re schützt und Sicher­heit bie­tet. Eine Iden­ti­tät, die nicht nur nach­weist, wer wir sind und wor­auf wir zugrei­fen kön­nen, son­dern die auch als Zwi­schen­spei­cher für unser vir­tu­el­les Ver­mö­gen dient.

In die­ser neu­en digi­ta­len Welt wird noch mehr auf dem Spiel ste­hen als in den bis­he­ri­gen sozia­len Medi­en des Web 2.0. Eltern wol­len zum Bei­spiel wis­sen, dass ihre Kin­der Video­spie­le mit ande­ren Kin­dern spie­len, oder zumin­dest wis­sen, ob sie wie­der­holt mit jeman­dem spie­len, der drei­mal so alt ist wie sie.

Wie kann man sicher sein, dass man nicht mit einem ille­ga­len Akteur Geschäf­te macht und ver­se­hent­lich in Geld­wä­sche ver­wi­ckelt wird? Oder sogar beim Kauf von NFT-Kunst von einem Fäl­scher? Der Punkt ist, dass wir sicher sein müs­sen, dass die­se Unter­neh­men wirk­lich die sind, für die sie sich aus­ge­ben. Da das Meta­ver­sum noch mehr per­sön­li­che Daten als je zuvor gene­riert, wird jeder ein­zel­ne Nut­zer wis­sen wol­len, dass sei­ne Daten sicher sind und nur ihm gehören.

Eine Lösung könn­ten Selbst­be­stimm­te Digi­ta­le Iden­ti­tä­ten (SSI) sein.  Zusam­men mit W3C-veri­fi­zier­ba­ren Anmel­de­in­for­ma­tio­nen, dezen­tra­len Iden­ti­fi­ka­to­ren (DIDs) und ver­schlüs­sel­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stan­dards kön­nen SSI geschaf­fen wer­den, die über eine V…

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