Von Ralf Keuper

Eine Bran­che, deren Kern­ge­schäft in der Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung besteht, ist von tech­no­lo­gi­schen Ver­än­de­run­gen auf die­sem Gebiet in beson­de­rer Wei­se betrof­fen. Der Manage­ment-Autor Peter F. Dru­cker sah in dem Auf­kom­men der Dru­cker­pres­se und Print­me­di­en die ers­te wirk­li­che Infor­ma­ti­ons­re­vo­lu­ti­on der Geschichte.

Unmit­tel­bar nach der Erfin­dung des Buch­drucks eta­blier­te sich eine neue Klas­se von Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gien. Auch die jüngs­te Infor­ma­ti­ons­re­vo­lu­ti­on hat zahl­rei­che Infor­ma­ti­ons­un­ter­neh­men, Spe­zia­lis­ten für MIS und IT, Soft­ware­ent­wick­ler und Chief Infor­ma­ti­on Offi­cers auf den Plan geru­fen. Die Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gien des Buch­drucks waren die frü­hen Dru­cker. Wäh­rend man 1455 die­sen Berufs­stand noch nicht ein­mal kann­te – und sich ihn auch nicht vor­stel­len konn­te -, waren jene nur 25 Jah­re spä­ter Stars. Die­se Vir­tuo­sen der Dru­cker­pres­se waren in ganz Euro­pa bekannt und geschätzt, eben­so wie heu­te die füh­ren­den Com­pu­ter- und Soft­ware­fir­men welt­weit geschätzt und bewun­dert wer­den (in: Manage­ment im 21. Jahrhundert).

Jedoch: Der Glanz war nicht von Dauer.

Um das Jahr 1580 waren aus den vor­ran­gig tech­no­lo­gie­ori­en­tier­ten Dru­ckern gewöhn­li­che Hand­wer­ker gewor­den. Als Gewer­be­trei­ben­de genos­sen sie zwar noch immer Respekt, doch sie gehör­ten zwei­fel­los nicht mehr zur Ober­schicht. Ih…

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