Die Banknote der Zukunft muss Eigenintelligenz aufweisen #2

Von Ralf Keuper

Es wirkt wie ein letztes Rückzugsgefecht: Die Banknoten sollen künftig mit eigener Intelligenz ausgestattet werden und Auskunft über ihren Zustand sowie ihre Herkunft geben können. Um diese intelligenten Banknoten verwenden und überhaupt erst in Umlauf bringen zu können, müssen sie jedoch aktiviert sein. Die Banknote wird digital(er). Einmal aktiviert, kann man mit ihr weiterhin anonym bezahlen, wie heute mit den nicht ganz so intelligenten Banknoten.

Der Lebenszyklus der smarten Banknoten lässt sich künftig anonym verfolgen, d.h. die Nutzer werden nicht “getrackt”. Die in den Banknoten integrierte Speichertechnik macht Fälschern das Geschäft künftig sehr schwer, wie in Das (de-)aktivierte Bargeld: Unverwüstliche Speichertechnik in Banknoten zu erfahren ist. Eine Uhr soll Auskunft über das genaue Alter des Geldscheins geben. Taucht eine augenscheinlich neue Banknote auf, deren Uhr auf ein hohes Umlaufalter hindeutet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, es mit einer Fälschung zu tun zu haben. Der Beitrag erwähnt weitere Verfahren, durch deren Einsatz die Banknoten digital aufgerüstet werden sollen, wie die Verwendung physikochemischer Strukturen, die sich mit Lichtstrahlen anregen und dadurch in ihrer Molekülstruktur verändern lassen.

Damit behält ein Geldschein mit der neuen Speichertechnik sein Aussehen im sichtbaren Licht und…

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