Der nächste Libra-Schock für die Banken – China macht ernst

Von Ralf Keuper

Kaum hat die Deutsche Kreditwirtschaft ihre Einschätzung zu digitalen Währungen und Stablecoins abgegeben1)Stellungnahme der Deutschen Kreditwirtschaft zu Digitalwährungen und darin ihre abwartende Haltung untermauert, da sorgt Libra erneut für einen Schock im Bankenlager.

In dem neuen Vorschlag weicht das Libra-Konsortium von seinem ursprünglichen Plan eines Stablecoins, der durch mehrere Währungen gedeckt ist, ab2)Libra beantragt bei der Finma eine Bewilligung als Zahlungssystem und kommt seinen Kritikern entgegen. Stattdessen soll es Single Currency Stable Coins geben, die, wie der Name schon sagt, nur mit einer Währung unterlegt sind. Ebenso rückt das Konsortium von der Idee einer öffentlichen, allen Akteuren frei zugänglichen Blockchain ab. Demnach soll es nur noch autorisierten Akteuren oder Institutionen möglich sein, die Transaktionen zu validieren. Die Schweizer Bankenaufsicht Finma hat unterdessen das Bewilligungsverfahren eröffnet((FINMA beginnt Bewilligungsve…

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