Reuters will die Blockchain mit verifizierten Echtzeitdaten versorgen

Von Ralf Keuper

Der kanadische Medienkonzern Thomson Reuters, zu dem auch der Reuters Nachrichtendienst gehört, hat die Blockchain entdeckt, worüber u.a. in BlockOne IQ: Reuters liefert verifizierte Daten in Echtzeit via Blockchain berichtet wird. Damit sollen Daten in Echtzeit in die Blockchain (Ethereum und Corda) übertragen werden.

Das Programm nimmt die Echtzeitdaten auf – ganz egal, ob es sich um Wetterdaten von bestimmten Orten, Zwischenständen bei Sportveranstaltungen, Börsenkurse oder auch um Wahlumfragen handelt. BlockOne IQ verbindet die abgeschotteten Blockchains somit mit der Außenwelt und sorgt somit für gänzlich neue Anwendungsbereiche.

Genauere Informationen liefert der Artikel Thomson Reuters is making a blockchain push:

The oracle will enable FIs to simulate real market conditions more accurately in their smart contract POCs. Thomson Reuters director Sam Chadwick explained in an email statement to BI Intelligence that a smart contract executing on a blockchain only registers information on that blockchain, meaning if a POC is dependent on accessing real-world data to execute, there has to be a mechanism to securely deliver that data onto the blockchain. This is what the oracle has been designed to do, he said. Chadwick offered the example of an insurance smart contract that pays out based on weather conditions.

Bei BlockOne IQ handelt es sich demnach um keine Blockchain-Lösung, sondern um einen sog. Oracle einen Data Feed:

Blockchains cannot access data outside their network on their own. An oracle – also known as data feed – is a third party service designed for use in smart contracts on the blockchain. They provide external data when needed and push it onto the blockchain. …

An oracle, in the context of blockchains and smart contracts, is an agent that finds and verifies real world occurrences and submits this information to a blockchain to be used by smart contracts (Quelle: BlockchainHub)

Für Thomson Reuters handelt es hierbei zunächst um die Beta Phase. Erst danach will das Unternehmen entscheiden, ob sie das Produkt anbietet oder einstampft.

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