Minsky und die Krisen des Kapitalismus

Mit steigender Wirtschaftskraft steigen auch die Gewinnerwartungen und damit die Vermögenspreise. Mit der Aussicht auf höherer Gewinne verschulden sich die Akteure stärker, um sich neues Kapital, ein Häuschen oder Aktien zu kaufen. Wenn sich die Gewinne dann auch verwirklichen, steigt die Erwartung auf noch höhere zukünftige Gewinne: Wenn jetzt schon so viel drin ist, muss noch mehr gehen, sagen sich viele. Schnell finden sich Theorien, warum das Wachstum nicht mehr aufhören kann und die Wirtschaft sich auf einem ganz neuen Pfad bewegt, auf dem Rezessionen der Vergangenheit angehören1)Minsky und die Krisen des Kapitalismus.

In seinem Modell unterscheidet Minsky fünf Stufen, die charakteristisch für die Entwicklung von Blasen sind:

  • Displacement (Investors`excitement with a new paradigm, such as advances in technology or historically low interest rates)
  • Boom (Price rise slowly at first, but then get a momentum as more participants enter the market. Fear of missing out attracts even more participants. Consequently publicity for the asset class in question increases)
  • Euphoria ( Asset prices increase exponentially; there is little rationale evident in decision making. During this phase, new valuation measures and metrics are touted to justify the unrelenting rise of asset prices)
  • Profit taking (The few that have identified what’s going on are making their profit by selling their positions. This is the right time to exit, but is not seen by the majority)
  • Panic (By now it’s too late and asset prices collapse rapidly as they once increased. With everyone trying to cash in realizing the situation, supply outstrips demand and many face big losses)

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