Von Ralf Keuper

Eigent­lich gilt die Block­chain bedingt durch ihre dezen­tra­le Daten­hal­tung, der Ver­wen­dung von Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien und aus­ge­feil­ter Kon­sens­me­cha­nis­men als aus­ge­spro­chen sicher. Trotz­dem konn­ten seit 2009 mehr als 13 Mrd. Dol­lar in 330 Block­chain-Hacks erbeu­tet wer­den (Stand: 1. Halb­jahr 2020)[1]EVERYTHING YOU NEED TO KNOW ABOUT BLOCKCHAIN RELATED HACKS.

Im ver­gan­ge­nen Jahr konn­ten Hacker in 122 Angrif­fen 3,78 Mil­li­ar­den Dol­lar erbeu­ten[2]Mil­li­ar­den­ver­lus­te durch Bit­coin-Hacks. Das ist im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 133 Angrif­fe ver­zeich­net wer­den konn­ten, ein Rück­gang um 8 Pro­zent. Zwar gehen Markt­be­ob­ach­ter davon aus, dass die Zahl der Hacks auch in die­sem Jahr zurück­ge­hen wird; aller­dings könn­te die Scha­dens­sum­me deut­lich anstei­gen, da die Kryp­to­wäh­run­gen, allen vor­an Bit­coin, momen­tan sehr hoch bewer­tet werden.

Haupt­zie­le der Hacker waren Dezen­tra­le Apps auf Ethe­re­um (Scha­den: 437 Mio. Dol­lar), Kryp­to­wäh­rungs­bör­sen (Scha­den: 300 Mio. Dol­lar) und Block­chain-Wal­lets als Spit­zen­rei­ter mit 3 Mrd. Dol­lar Schaden.

Damit stellt sich die Fra­ge, ob die Vor­tei­le der Block­chain die Sicher­heits­ri­si­ken auf­wie­gen kön­nen((Block­chain: Wie­gen die Vor…

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