Goldman Sachs und Morgan Stanley müssen kleinere Brötchen backen

Von Ralf Keuper

Die goldenen Zeiten sind für die großen Investmentbanken vorerst vorbei. Ein Indiz unter vielen ist der Verkauf eines großen Aktienpakets von Goldman Sachs durch Warren Buffett1)Warren Buffett zieht Geld ab: Bye-bye Goldman Sachs. Die Aktion von Buffett wird als wichtiges Signal über den Zustand und zu den Zukunftsaussichten der Investmentbanken im Besonderen und der Bankenbranche im Allgemeinen betrachtet. Auch bei Morgan Stanley läuft das Geschäft längst nicht mehr so rund. Beide, Goldman Sachs und Morgan Stanley, müssen künftig wohl kleinere Brötchen backen.

Eine Ursache für die eingetrübten Aussichten ist die aktuelle Corona-Krise. Die Gewinne von Morgan Stanley und Goldman Sachs sind im ersten Quartal des Jahres deutlich zurückgegangen2)Gewinn von Morgan Stanley fiel im Quartal um fast ein Drittel. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass beide Häuser sich in den nächsten Monaten von einem Großteil ihrer teuren Immobilien an der Wall Street trennen. Die Kosten für Mieten und Unterhaltung sollen gesenkt werden, zumal die Befürchtung besteht, ein weiterer Lockdown könnte in den nächsten Monaten die Stadt New York ereilen. Die Büroräume könnten dann, wie zuletzt, nicht mehr genutzt werden. Die Kosten laufen aber weiter3)Post-coronavirus, Morgan Stanley, Goldman Sachs could look very different. Ein Teil der Arbeitsplätze könnte in weniger dicht…

References   [ + ]

Dieser Beitrag wurde unter Banking abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.