Big Data im Risikomanagement nur von begrenztem Nutzen

Von Ralf Keuper

Dan Borge setzt sich in dem Beitrag Buzz Word Alert. Big data no panacea for risk management kritisch mit dem Nutzen auseinander, den Big Data für das Risikomanagement der Banken liefern kann. Der Artikel steht im Netz leider nicht mehr vollständig zur Verfügung.

Borge sieht eine Gefahr darin, zu großes Vertrauen in die Möglichkeiten von Big Data zu setzen – gerade in den Banken. Denn hier sollte nach den Erfahrungen aus der Finanzkrise die Skepsis gegenüber statistischen Modellrechnungen besonders ausgeprägt sein. Für problematisch hält Borge, dass durch Big Data Korrelationen zwischen Daten überbewertet und als Kausalbeziehung interpretiert werden können, die valide Aussagen über die Zukunft zulassen. Das aber sei ein gefährlicher Irrglaube wie die Vergangenheit zeigt. Dabei greift Borg, der u.a.  die RAROC-Methode entwickelt hat, auf seine eigenen Erfahrungen als Credit bzw. Risk Analyst zurück.

Für brauchbar hält Borge Big Data, wenn es darum geht, das Kundenverhalten bestimmten Angeboten gegenüber zu analysieren, wie bei Amazon, Google und Facebook. Fehleinschätzungen haben hier bei weitem nicht so gravierende Konsequenzen wie im Risikomanagement der Banken. Alleine deshalb ist Vorsicht gegenüber den Versprechungen von Big Dat…

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