Von Ralf Keuper

Wie stark das Bank­ge­schäft vom Medi­en­wan­del beein­flusst wird, ist in den letz­ten Mona­ten deut­lich zum Vor­schein gekom­men. Aktu­el­les Bei­spiel dafür ist das Ange­bot des chi­ne­si­schen Inter­net­kon­zerns Ten­cent an die Benut­zer sei­ner Messaging-App WeChat, Geld mobil auch ohne direk­te Ein­bin­dung eines Bank­kon­tos trans­fe­rie­ren zu kön­nen.

Pay­ment ist auf dem Weg, das neue Leit­me­di­um zu wer­den.

Vor eini­gen Mona­ten schrieb ich dazu auf die­sem Blog:

Ohne es zu mer­ken, befin­den sich die Ban­ken inmit­ten eines Medi­en­wan­dels, wie es vor ihm nur weni­ge gab. Die neu­en Her­aus­for­de­rer sind ihrem Wesen nach Medi­en- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zer­ne. Pro­ble­ma­tisch dar­an ist, dass sie die Kon­trol­le über die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le haben, über die heu­te und in Zukunft wei­te Tei­le der Bank­ge­schäf­te abge­wi­ckelt wer­den. Das war frü­her anders. Kei­ne Fern­seh­an­stalt, kei­ne Zei­tung, kein Rund­funk und auch kei­ne Such­ma­schi­ne für sich genom­men konn­ten in das Bank­ge­schäft, jeden­falls nicht im gro­ßen Stil, ein­stei­gen, noch hat­ten sie ent­spre­chen­de Ambi­tio­nen. Neue Wett­be­wer­ber kamen aus den “eige­nen Rei­hen”, wie Spe­zi­al­ban­ken oder Direktbanken.

Allein WeChat zählt meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Nut­zer. Sozia­le Medi­en und Messaging-Dienste 

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