Banking als Teil des Medienwandels #3

Von Ralf Keuper

Wie stark das Bankgeschäft vom Medienwandel beeinflusst wird, ist in den letzten Monaten deutlich zum Vorschein gekommen. Aktuelles Beispiel dafür ist das Angebot des chinesischen Internetkonzerns Tencent an die Benutzer seiner Messaging-App WeChat, Geld mobil auch ohne direkte Einbindung eines Bankkontos transferieren zu können.

Payment ist auf dem Weg, das neue Leitmedium zu werden.

Vor einigen Monaten schrieb ich dazu auf diesem Blog:

Ohne es zu merken, befinden sich die Banken inmitten eines Medienwandels, wie es vor ihm nur wenige gab. Die neuen Herausforderer sind ihrem Wesen nach Medien- und Kommunikationskonzerne. Problematisch daran ist, dass sie die Kontrolle über die Kommunikationskanäle haben, über die heute und in Zukunft weite Teile der Bankgeschäfte abgewickelt werden. Das war früher anders. Keine Fernsehanstalt, keine Zeitung, kein Rundfunk und auch keine Suchmaschine für sich genommen konnten in das Bankgeschäft, jedenfalls nicht im großen Stil, einsteigen, noch hatten sie entsprechende Ambitionen. Neue Wettbewerber kamen aus den “eigenen Reihen”, wie Spezialbanken oder Direktbanken.

Allein WeChat zählt mehrere hundert Millionen Nutzer. Soziale Medien und Messaging-Dienste

Dieser Beitrag wurde unter Sonstiges abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.